Warnung vor falschen Polizisten am Telefon

Presseaussendung der Polizei Vorarlberg

Derzeit kommt es wieder vermehrt zu Telefonanrufen durch Trickbetrüger, die sich als Polizisten oder Kriminalbeamte ausgeben. Besonders häufig sind ältere Menschen betroffen. Die Täter nutzen dabei den sogenannten Modus Operandi "Einbruch".

So gehen die Betrüger vor
Die Anrufer melden sich telefonisch und geben vor, von der Polizei oder der Kriminalpolizei zu sein.
Sie behaupten, dass es in der Nachbarschaft zu Einbrüchen oder anderen Straftaten gekommen sei.

Im Gespräch versuchen sie:
1. Vertrauen aufzubauen,
2. Informationen über Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu erhalten,
3. die Opfer dazu zu bringen, hohe Geldbeträge oder Wertgegenstände herauszugeben.

Gibt das Opfer an, dass sich das Geld auf einem Bank- oder Sparkonto befindet, behaupten die Täter häufig, Bankmitarbeiter seien korrupt und das Geld sei dort nicht sicher.


Dringende Warnung der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und rät:
1. Beenden Sie dubiose Telefonate sofort
2. Geben Sie am Telefon keine Auskunft über Bargeld, Wertgegenstände oder Bankguthaben
3. Fragen Sie nach dem Namen des Anrufers und einer Rückrufnummer
4. Rufen Sie die Polizei ausschließlich über Ihnen bekannte offizielle Telefonnummern zurück
5. Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen über das Telefonat
6. Wichtig: Die Polizei fordert niemals telefonisch die Übergabe von Geld, Schmuck oder anderen Vermögenswerten!

Fazit
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Im Zweifel gilt: Auflegen – nachfragen – selbst bei der Polizei nachprüfen.
Diese Warnung sollte besonders mit älteren Familienmitgliedern besprochen werden.


Presseaussendung
vom 13.02.2026, 08:59 Uhr

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