VORARLBERG

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Warnung der Kriminalpolizei !!

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Cybercrime
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Die Kriminalpolizei rät: - Kein seriöses Geldinstitut fordert Sie per eMail/SMS zur Eingabe von persönlichen Daten wie Passwörter/Zugangsdaten usw. auf.

Einem besonders dreisten Betrug mit hohem Vermögensschaden ist am Samstagvormittag, den 03.10.2020, ein Rentner in Sonthofen aufgesessen. Am Freitag, 02.10.2020, erhielt der Mann eine E-Mail, in welcher vorgetäuscht wurde, dass seine Bank ihn über eine Umstellung seiner Daten wegen Covid-19 informiert. Der Mann befüllte anschließend eine übermittelte Eingabemaske mit seinen Daten. Am Abend erhielt er dann den Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters. Im Display seines Telefons war sogar die Telefonnummer der Bank zu sehen. Da der Mann zu diesem Zeitpunkt keine Zeit hatte, wurde vereinbart, das Gespräch am Samstagvormittag weiterzuführen, was dann auch geschah. In diesem Gespräch wurde er aufgefordert, mehrere TANs über sein Push TAN zu generieren und Überweisungen zu tätigen, was er auch sechsmal erledigte. Nachdem ihm die Sache etwas später doch komisch vorkam, informierte er die Polizei. Insgesamt wurde so eine mittlere fünfstellige Summe überwiesen. Buchungen konnten nicht gestoppt werden. Am gestrigen Sonntag konnte noch ein Mitarbeiter der Bank erreicht werden, welcher in seiner Freizeit in die Filiale fuhr und versuchte, die Buchungen zu stoppen. Da es sich jedoch um Echtzeitüberweisungen gehandelt hatte, war dies nicht mehr möglich. Die Kriminalpolizei warnt: In den letzten Tagen sind im Großraum Vorarlberg vermehrt Internet-Betrugshandlungen zur Anzeige gelangt, in welchen die Täterschaft ganz gezielt mit Phishing-Mails und SMS-Nachrichten Bankkunden mittels einem darin enthaltenen Link auf eine gefälschte Bankseite locken und zur Bekanntgabe von Zugangsdaten und/oder Freigabecodes auffordern. Mit den herausgelockten Daten haben die Betrüger Zugriff auf die online-Bankkonten und schlussendlich die Möglichkeit Überweisungen zu tätigen.
Die Kriminalpolizei rät: - Kein seriöses Geldinstitut fordert Sie per eMail/SMS zur Eingabe von persönlichen Daten wie Passwörter/Zugangsdaten usw. auf. - Folgen Sie keinen Links und/oder Anweisungen, deren Absender Sie nicht eindeutig zuordnen können. - Laden Sie keine Software auf den Computer bzw. das Handy, ohne vorher mit dem Bankinstitut Rücksprache gehalten zu haben. Software-Updates erfolgen idR automatisiert. - Geben Sie die erforderliche Internet-Adresse händisch in die Adresszeile des Internetbrowsers oder über die von Ihnen angelegte Favoritenliste ein. - Verständigen Sie im Verdachtsfall sofort ihr Bankinstitut. - Informieren Sie sich im Internet – zB: www.onlinesicherheit.gv.at
Landeskriminalamt Vorarlberg, Tel. +43 (0) 59 133 80 3333

Artikel Nr: 350262
vom Dienstag,  06.Oktober 2020,  13:02 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Kontrollen am Wochenende fortgesetzt

Seit Beginn der Schwerpunktaktionen am 24. September 2020 wurden österreichweit bisher 87.119 Kontrollen durchgeführt und 958 Anzeigen erstattet.

© BMI/Gerd Pachauer

Von Freitag, 23. Oktober 2020, bis zum frühen Morgen des 26. Oktober 2020 gab es wieder österreichweite Schwerpunktationen in Lokalen und Veranstaltungsstätten. 2.669 Polizistinnen und Polizisten kontrollierten dabei 8.038 Lokale, und es wurden 230 Anzeigen erstattet.

VERANSTALTUNGEN


 

INTERNATIONALES & EU


Einigung bei Ministerkonferenz

Einigung bei Ministerkonferenz: Plattform für Kampf gegen illegale Migration beschlossen

© BMI/Makowecz

Am 23. Juli 2020, dem zweiten Tag der Ministerkonferenz zur Bekämpfung illegaler Migration an den östlichen Mittelmeerrouten, wurde eine Plattform für den Kampf gegen illegale Migration mit Standort in Wien beschlossen, um Aktivitäten in den Bereichen Grenzschutz, Rückführungen, Schleppereibekämpfung und Asylverfahren zu koordinieren.


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