NIEDERÖSTERREICH

LPD-Führungskräfte Niederösterreich

Mag. Mag.(FH) Konrad Kogler

Landespolizeidirektor Mag. Mag.(FH) Konrad Kogler
© LPD Nö / E. Knabb

Führungskräfte des LPD Niederösterreich

Führungskräfte des LPD Niederösterreich
© LPD Nö / E. Knabb

Die beruflichen Stationen von
Mag. Mag.(FH) Konrad Kogler

  • Mag. Mag.(FH) Konrad Kogler geboren 1964
  • 1. Jänner 1984:
    Grundausbildung zum Sicherheitswachebeamten
    der Bundespolizeidirektion Wien und
    eingeteilter Beamter bei verschiedenen Dienststellen
  • 1. Jänner 1990:
    Ausbildung zum Leitenden Beamten
  • 1. Jänner 1992:
    BPD Wien, Generalinspektorat, stellvertretender Referatsleiter
  • 1. Jänner 1997:
    BM.I, Gendarmeriezentralkommando, Abteilung II/4,
    Personalabteilung, stellvertretender Referatsleiter
  • 1. März 2000:
    Bezirksgendarmeriekommando Neusiedl/See
  • 1. März 2003:
    Landesgendarmeriekommando Burgenland,
    stellv. Landesgendarmeriekommandant
  • Universität Wien:
    Diplomstudium: Philosophie, Psychologie,
    Kommunikationswissenschaft, Recht
  • 1. Juli 2005:
    Landespolizeikommandant-Stellv. für Burgenland
  • Fachhochschule Wiener Neustadt:
    Masterstudium wirtschaftsberatende Berufe
  • 1. Juli 2008:
    Bereichsstellvertreter II/B/1 für die Bereiche
    Organisation, Dienstbetrieb und Einsatzangelegenheiten
    in der Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit
  • 1. Jänner 2011:
    nach Organisationsstrukturänderung (Gruppen statt Bereichs-
    stellvertretungen) Leiter der Gruppe II/A (Organisation,
    Dienstbetrieb und Einsatz)
  • 1. Jänner 2013:
    Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit
  • 1. September 2017:
    Landespolizeidirektor Niederösterreich

Welche Ziele verfolgen Sie in Ihrer neuen Funktion als Landespolizeidirektor?

Unser Ziel ist es, für die bestmögliche Sicherheit und ein hohes Sicherheitsvertrauen der Menschen in Niederösterreich zu arbeiten. Wir wollen dieses hohe Sicherheitsgefühl der Bevölkerung durch gezielte polizeiliche Maßnahmen nicht nur aufrechterhalten, sondern weiter fördern. Dazu gilt es, rechtzeitig auf neue Herausforderungen vorbereitet zu sein und Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den Kollegen und Kolleginnen ermöglichen, ihre Aufgaben bestmöglich zu erledigen. Um das hohe Sicherheitsniveau beizubehalten, bedarf es außerdem eines hoch motivierten und bestens qualifizierten Teams, mit dem notwendigen Maß an Eigenständigkeit und Eigenverantwortung. Jeder soll die Möglichkeit haben, mitzugestalten und seine Ideen und Vorschläge einbringen zu können.

Wo werden Sie ihre ersten Schwerpunkte setzen?

Einen der Schwerpunkte der künftigen Polizeiarbeit in Niederösterreich sehe ich in der Bekämpfung der Cyberkriminalität. Dabei müssen Polizei, Wissenschaft, Wirtschaft, Land, Bundesheer und Betreiber kritischer Infrastrukturen eng und international zusammenarbeiten. Die Polizei muss außerdem künftig, selbstverständlich unter Einhaltung der rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen, Verdächtige verfolgen können, egal, über welchen Weg sie kommunizieren. Auch bei der illegalen Migration werden wir den Kontrolldruck in Zusammenarbeit mit anderen EU-Staaten weiter erhöhen.
Der Extremismus ist ebenfalls eine große Gefahr und steht ständig in Beobachtung unserer Ermittler. Dabei geht es nicht nur um religiös motivierten Extremismus, sondern auch um gefährliche links- und rechtsextreme Tendenzen, auch von extremistischen ausländischen Gruppierungen. Als weiteren Schwerpunkt sehe ich die Ausweitung der Initiative ‚Gemeinsam.Sicher‘. Es geht darum, nicht nur die Kriminalitätssymptome zu bekämpfen, sondern die Probleme an der Wurzel zu packen. Hier soll auch die Bevölkerung mitgestalten, Ideen sowie Vorschläge einbringen können.

Wenn Sie in fünf Jahren gefragt würden: Was haben Sie erreicht? Was würden Sie darauf als Antwort geben?

Wir haben im Teamwork unsere gefassten Ziele erreicht:

  • die Leistungsmotivation unserer Kollegen und Kolleginnen ist hoch,
  • wir haben ein hohes Maß an Mitarbeiterzufriedenheit,
  • die Aufklärungsrate und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung sind weiter kontinuierlich gestiegen und
  • die Menschen in Niederösterreich suchen weiterhin einen partnerschaftlichen Kontakt mit der Polizei.

LPD-Führungskräfte Niederösterreich