Presseaussendung der Polizei Kärnten
Eine 65-jährige Frau aus dem Bezirk Klagenfurt-Land wurde Opfer eines schweren Online-Betruges.
Bereits am 12. Februar 2026 erhielt die Frau eine SMS, die vorgeblich von einem offiziellen digitalen Verwaltungsdienst stammte und auf einen angeblich bevorstehenden Ablauf des Zugangs hinwies. Über einen in der Nachricht enthaltenen Link gelangte sie auf eine Internetseite, auf der sie mehrere persönliche Daten bekanntgab.
Am 14. Februar 2026 wurde die Frau telefonisch von einem bislang unbekannten Täter kontaktiert, der vorgab, dass ihr Bankkonto gehackt worden sei. Unter dem Vorwand, angebliche Überweisungen stornieren zu müssen, wurde sie angewiesen, Zugangsdaten bekanntzugeben und Transaktionen freizugeben. Dadurch verschaffte sich der Täter Zugriff auf das Onlinebanking der Geschädigten.
In weiterer Folge überwies die Frau einen niedrigen fünfstelligen Betrag auf ein ausländisches Konto.
Presseaussendung
vom 15.02.2026, 04:47 Uhr
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