Brandgeschehen im Bezirk Villach Land – Klärung der Brandursache

Presseaussendung der Polizei Kärnten

Ergänzend zur PI Nr 5 der gestrigen Aussendung und der heutigen Berichtigung wird berichtet:
Als Ursache für das Brandgeschehen konnten durch Ermittlungen der Brandgruppe des LKA Kärnten durchgeführte Heißarbeiten (Trennschneiden mit einem Winkelschneider) des Opfers ermittelt werden. Im Nahbereich der Heißarbeiten war ein Restbestand von Sprengpulver (70%) in einem Papierkarton am Boden abgestellt. Aufgrund dieser Heißarbeiten entzündete Funkenflug das Pulver und führte zu einem rasanten Abbrand mit einer größeren Stichflamme, der folglich zu den schweren Verbrennungen des Opfers geführt hat.

Die PI Nr 5 der gestrigen Aussendung lautete:
Ein 75-jähriger Mann führte am 17. April 2026 gegen 17:30 Uhr im Bezirk Villach-Land in einem Werkstattgebäude Arbeiten mit einem Winkelschleifer durch. Aus bislang unbekannter Ursache kam es dabei zu einer Staubexplosion. Eine in der Nähe befindliche 66-jährige Frau wurde auf die Explosion aufmerksam, brachte den Mann ins Freie und verständigte die Rettungskräfte. Der 75-Jährige wurde vom Rettungsdienst sowie vom Notarztteam des Rettungshubschraubers C11 erstversorgt und anschließend mit Verletzungen unbestimmten Grades in das LKH Klagenfurt verbracht. Im Werkstattgebäude kam es infolge der Explosion zu einer starken Rauchentwicklung. Im Einsatz standen zudem die Freiwilligen Feuerwehren Arriach, Laastadt, Winklern/Einöde und Afritz am See mit insgesamt rund 100 Einsatzkräften.


Presseaussendung
vom 18.04.2026, 17:39 Uhr

Reaktionen bitte an die LPD Kärnten


BMI - Heute

Österreich unterstützt Griechenland

Zwölf Paletten mit Schutzausrüstung wurden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus zur Eindämmung der hochansteckenden Seuche nach Griechenland geliefert.

© BMI

Zwölf Paletten mit Schutzausrüstung – insgesamt 60.000 Stück – wurden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus zur Eindämmung der hochansteckenden Seuche nach Griechenland geliefert.


VERANSTALTUNGEN

 


Internationales & EU

Polizeiliche Zusammenarbeit

Innenminister Gerhard Karner (re.) und sein bayerischer Amtskollege Joachim Herrmann im Gespräch.

© BMI/ Jürgen Makowecz

Bei einem Arbeitstreffen am Rande des Österreichischen Blasmusikforums im Stift Ossiach in Kärnten tauschten sich am Sonntag, 29. März 2026, Innenminister Gerhard Karner und sein bayerischer Amtskollege Joachim Herrmann zu aktuellen sicherheitspolitischen Themen aus.

Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .