Symbolbild: Das Entry-Exit-System gewährleistet einen robusten Schutz der EU-Außengrenzen.
Die Einführung wurde auf internationalen Flughäfen in Österreich umgesetzt.
Mit Anfang Oktober 2025 wurde das Entry-Exit-System (EES) in Österreich schrittweise in Betrieb genommen. Die internationalen Flughäfen Wien-Schwechat, Graz, Linz, Innsbruck und Salzburg bilden eine EU-Außengrenze. "Das Entry-Exit-System ist ein wichtiger Beitrag zur europäischen Migrationswende. Es ist eine von vielen Maßnahmen für einen sicheren und modernen Schutz der EU-Außengrenzen", sagte Innenminister Gerhard Karner.
Das Innenministerium traf bereits im Vorfeld umfangreiche personelle Maßnahmen zur Umsetzung des EES. Allein für den Flughafen Wien-Schwechat wurden in den vergangenen Jahren mehr als 200 Grenzbedienstete beim Stadtpolizeikommando Schwechat für das EES eingestellt.
Allgemeine Informationen zum Entry-Exit-System
Das Entry-Exit-System ersetzt die bisherige manuelle Passstempelung durch eine elektronische Erfassung von Ein- und Ausreisen. Dabei werden biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder gespeichert. Ziel des Systems ist, die Sicherheit an den EU-Außengrenzen zu erhöhen, Identitätsbetrug zu verhindern und Überziehungen der erlaubten Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum effizienter zu erkennen.
Artikel Nr: 456119 vom Mittwoch, 14.Jänner 2026, 11:54 Uhr.
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© BMI/Karl Schober
Innenminister Karner, Staatssekretär Leichtfried und Außenministerin Meinl-Reisinger stellten nationale Maßnahmen zur Umsetzung des EU-Asylpakts vor. Der Entwurf befindet sich ab heute in Begutachtung.
Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .