11.2. – (k)ein Tag wie jeder andere?!

Foto

Ein Arbeitsplatz in der Landesleitzentrale Kärnten

Im Zuge eines zusammenwachsenden Europas aber auch im Hinblick darauf, für die Bürger und Reisenden die Frage nach der richtigen Notrufnummer zu erleichtern, wurde vor genau 35 Jahren die europaweit gültige Notrufnummer 112 eingeführt. Seit 2009 gilt der 11. Februar als „Tag der Notrufnummer 112“. Dessen Ziel es ist, die Notrufnummer europaweit besser bekannt zu machen.

Im Ernstfall sollte jede Bürgerin und jeder Bürger wissen, unter welcher Telefonnummer sie oder er rasch Hilfe herbeiholen kann. Jeder Staat hat dafür eigene Nummern bereitgestellt, unter welchen entsprechende Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie die Polizei erreichbar sind. Jedoch können die unterschiedlichen Nummern im Notfall zu Verwirrung der Hilfesuchenden führen. Unter welcher Nummer ist jetzt wer erreichbar? Diese Problematik verstärkt sich im Ausland. Denn – Hand aufs Herz – wer informiert sich vor einer Auslandsreise genau über die dort geltenden Notrufnummern?

Der Notruf 112 wird in Österreich von den ISO-zertifizierten Landesleitzentralen (LLZ) entgegengenommen. Seit Einrichtung des Einsatzleit- und Kommunikationssystems (ELKOS) bietet dies einen umfassenden Überblick über verfügbare Einsatzkräfte und die aktuelle polizeiliche Lage. Dadurch ist gewährleistet, dass Hilfe in bestmöglicher Art erfolgen kann.

Die 45 Beamtinnen und Beamten der LLZ Kärnten bearbeiteten im Jahr 2025 228.961 Notrufe und lösten 93.314 Einsätze aus. Dieser Unterschied ergibt sich daraus, dass unsere Kolleginnen und Kollegen teils auch kuriose Anrufe erhalten. So meldete sich ein Urlaubsgast, weil er von einer "grünen Bestie" angegriffen wurde – nach weiterer Abklärung konnte Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um eine ca. 10 cm große Heuschrecke. Auch ein Igel sorgte für Aufregung – er hatte sich in einem Motorraum verbarrikadiert und zeigte sich offenbar ziemlich angriffslustig. Beherzte Kollegen eilten zur Hilfe und der Igel hat den Tatort – möglicherweise nach Androhung der Festnahme – freiwillig verlassen.

Ebenfalls in Erinnerung geblieben ist der Anruf einer Dame, welche mehrere Männer mit Taschenlampen und einem orangen Auto wahrgenommen hat. Sie würden Säcke mit Streusalz auf einem Parkplatz entwenden. Nach telefonischer Abklärung konnte der Anruferin versichert werden, dass es sich um den Streudienst handelt, welcher mit orangen Fahrzeugen und dazu passenden gelb-orangen Drehleuchten unterwegs ist.

Auch wenn solche Anrufe ein gewisses Schmunzeln hervorrufen mögen gilt dennoch: wenn man selbst in einer Notlage ist oder verdächtige Beobachtungen macht – lieber einmal mehr die Polizei anrufen als einmal zu wenig!

Erreichbarkeit der Landespolizeidirektion

Die Notrufnummer soll grundsätzlich Notrufen vorbehalten bleiben. Sollten Sie generelle Fragen oder Anliegen an die Polizei Kärnten haben, so erreich Sie uns folgend:

Tel.: 059 133/ 20/0

Mit der angeführten Telefonnummer gelangen Sie in unsere Vermittlung und werden von dort zur zuständigen Abteilung, dem gewünschten Sachbearbeiter sowie auf jede gewünschte Polizeiinspektion in Kärnten weiter verbunden. Die Vermittlung ist rund um die Uhr sieben Tage die Woche erreichbar. Natürlich erreichen Sie uns auch per Email an folgende Adresse: LPD-K@polizei.gv.at

Das Polizeikommissariat Villach ist unter der Telefonnummer 059 133/ 26 direkt erreichbar.


Artikel Nr: 457082
vom Mittwoch,  11.Februar 2026,  07:48 Uhr.

Reaktionen bitte an die LPD Kärnten

Teilen

BMI - Heute

Neuer Grenzterminal am Flughafen Wien

Generaldirektor Franz Ruf, Innenminister Gerhard Karner und Flughafen Wien AG-Vorstand Günther Ofner bei der Pressekonferenz.

© BMI/Karl Schober

Im Rahmen der nationalen Umsetzung des EU-Asyl- und Migrationspakts ab 12. Juni 2026 wird Österreich für die Durchführung der Außengrenzverfahren einen Grenzterminal am Flughafen Wien einrichten.


VERANSTALTUNGEN

 


INTERNATIONALES & EU

Arbeitsbesuch im Libanon und in Syrien

Vertreterinnen des Innenministeriums reisten gemeinsam mit dem Sonderbeauftragten des Außenministeriums für den Nahen Osten Ende Jänner in den Libanon und nach Syrien.

© BMI

Bei einem mehrtägigen Arbeitsbesuch standen Arbeitsgespräche zwischen Innen- und Außenministerium und mit internationalen Organisationen am Programm. Im Fokus der Gespräche standen die Sicherheitslage in der Region sowie Fragen der Rückkehr nach Syrien.