Trickbetrug an der Wohnungstür

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Trickdiebe treten als Vertreter einer Behörde, als Mitarbeiter der Gas- oder Elektrizitätswerke, einer Bank, als Vertreter einer anderen Institution oder, wie in den vergangene Tagen in Klagenfurt, als vermeintliche Nachbarn auf. Trickbetrüger sind sehr freundlich und hilfsbereit, wirken vertrauenserweckend und nützen ihre Opfer skrupellos aus.

Der Betrug an der Wohnungstür bzw. der Diebstahl aus der Wohnung ist sehr häufig feststellbar und hätte von den meisten Opfern durch mehr Vorsicht und weniger Gutgläubigkeit selbst verhindert werden können.

Falls Sie zu einer Unterschrift aufgefordert werden, lesen Sie alles in Ruhe durch. Vor allem das Kleingedruckte sollten Sie aufmerksam lesen! Nehmen Sie nur Lieferungen an, von denen Sie wissen, dass sie von einem Familienmitglied bestellt worden sind oder zu deren Annahme Sie eventuell von einem Nachbarn ausdrücklich aufgefordert wurden.

Empfehlung der Kriminalprävention:

• Lassen Sie NIE fremde Personen in ihre Wohnung / ihr Haus Gas-, Strom, Heizungsableser werden rechtzeitig schriftlich angekündigt!
• Legen Sie immer eine Sperrkette vor, wenn sie Fremden die Tür öffnen. Ein Glas Wasser oder einen Zettel kann man auch durch einen Türspalt reichen!
• Lassen Sie sich einen Dienstausweis (auch von Beamten in Uniform) zeigen. Blicken Sie zuerst durch den Türspion und entscheiden Sie erst dann, ob Sie die Tür öffnen.
• Betätigen Sie nicht den Türöffner, ohne sich vorher zu überzeugen (Rückfrage!) wer Einlass begehrt.
• Nachbarschaftshilfe und das Wissen um das Recht der Selbsthilfe können Straftaten verhindern.
• Ein entschiedenes NEIN, ein energisches Wegweisen eines ungebetenen Besuchers oder ein lauter Hilfeschrei können ebenfalls eine Straftat verhindern.


Artikel Nr: 456318
vom Dienstag,  20.Jänner 2026,  13:48 Uhr.

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