Lawinenunglück in Großarl

Presseaussendung der Polizei Salzburg

In Großarl ereignete sich ein folgenschwere Lawinenabgang am Nachmittag des 17. Jänner, unterhalb des Thronecks auf einer Seehöhe von etwa 2.000 Metern. Eine aufsteigende, siebenköpfige Schitourengruppe wurde von einer Lawine erfasst und mitgerissen. Alle sieben Personen wurden dabei total verschüttet. Ein 58-jähriger Salzburger konnte sich selbständig aus den Schneemassen befreien, unverletzt bleiben und umgehend mit der Kameradenrettung beginnen sowie die Rettungskette in Gang setzen. Im Zuge des koordinierten Rettungseinsatzes konnten alle sieben verschütteten Personen aus unterschiedlichen Bundesländern im Alter zwischen 41 und 65 Jahren geborgen werden. Vier Personen, darunter eine Frau, verstarben noch am Lawinenkegel. Ein Mann und eine Frau wurden lebend geborgen, wobei der verletzte Mann mit einem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde. Der Erstmelder blieb unverletzt. Alle Beteiligten trugen Lawinenverschüttetensuchgeräte (LVS). Die Überlebenden wurden durch das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Alpinpolizei.


Presseaussendung
vom 18.01.2026, 09:20 Uhr

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Staatssekretär Jörg Leichtfried, Innenminister Gerhard Karner und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bei der Pressekonferenz in Wien.

© BMI/Karl Schober

Innenminister Karner, Staatssekretär Leichtfried und Außenministerin Meinl-Reisinger stellten nationale Maßnahmen zur Umsetzung des EU-Asylpakts vor. Der Entwurf befindet sich ab heute in Begutachtung.


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Internationales & EU

Entry-Exit-System

Symbolbild: Das Entry-Exit-System gewährleistet einen robusten Schutz der EU-Außengrenzen.

© BMI/ Gerd Pachauer

Die Einführung wurde auf internationalen Flughäfen in Österreich umgesetzt.

Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .