SALZBURG

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Trainieren und Gutes dabei tun

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Ernst Penninger, Anita Gerhardter, Bernhard Rausch und Christian Sommerlat bei der Scheckübergabe in der Landespolizeidirektion.
© LPD

Viele Unfälle könnten mit einer gut trainierten Blickführung und Bremstechnik verhindert werden. Von der Polizei angebotene kostenlose Trainings werden von Bikern regelrecht gestürmt. Freiwillige Spenden kommen der Stiftung „WingsforLife“ zu Gute.

Unfälle mit schweren oder sogar tödlichen Verletzungen bei Motorradfahrern trüben deren Freude an einem schönen Biker-Ausflug. Um solche Unfälle zu verhindern hat die Salzburger Polizei bereits im Jahr 2014 Motorrad-Sicherheitstrainingskurse angeboten. Seither wurden jedes Jahr bei bis zu zehn Trainingstagen rund 180 Biker erreicht. Nur letztes Jahr mussten die Trainings coronabedingt abgesagt werden.

Dieses Jahr wurden vier Termine mit 75 Plätzen auf der Polizei-Homepage sowie über Facebook angeboten - innerhalb von 24 Stunden waren alle Plätze ausgebucht. Das Training, das von Motorrad-Spezialisten der Landesverkehrsabteilung der Polizei geleitet wird, erfreut sich größter Beliebtheit. Kostenlos werden auf dem Salzburgring, der von Geschäftsführer Ernst Penninger dafür gratis zur Verfügung gestellt wird, an einem Tag die wichtigsten Inhalte für den Biker übermittelt: wie verhalte ich mich richtig bei einem Unfall sowohl als Beteiligter als auch als Zeuge, wie reagiere ich auf Gefahrensituationen, wie benütze ich meine Bremsen in Verbindung mit einem Ausweichmanöver und vieles mehr. In Diskussionen mit den Teilnehmern wird auch auf die Problematik der geringen Akzeptanz von lärmgeplagten Anrainern für Motorradfahrer eingegangen und an die Vernunft jedes einzelnen appelliert.

Zahlreiche positive Rückmeldungen und Dankesschreiben der Teilnehmer bestärken die Polizeitrainer, diese Sicherheitstrainings auch in den nächsten Jahren weiterhin anzubieten. Um so vielen Interessierten wie möglich die Chance auf dieses Training zu bieten, kann sich jeder Teilnehmer nur einmal innerhalb von vier Jahren anmelden. Alle anderen werden auf die Autofahrerclubs wie ARBÖ und ÖAMTC verwiesen.

Die meisten Teilnehmer wollen sich für das Training erkenntlich zeigen. Ihre Spenden werden gesammelt und der Stiftung "WingsforLife" übergeben. Heuer wurden insgesamt 2300 Euro gespendet, die Salzburgring-Geschäftsführer Ernst Penninger auf 3000 Euro aufstockte. Am 16. August übergaben er und Landespolizeidirektor Bernhard Rausch mit Polizei-Sicherheitstrainer Christian Sommerlat den Spendenscheck an Anita Gerhardter von der "WingsforLife"-Stiftung.

Artikel Nr: 364908
vom Donnerstag,  19.August 2021,  09:37 Uhr.

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