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6000 Gratiswesten für sicheren Schulweg

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© Doris Wild

Mehr als 5000 Taferlklassler starten am 13. September in ihren neuen Lebensabschnitt. Eben noch im Kindergarten, wohin sie unter Aufsicht der Eltern oder eines Busbegleiters gebracht wurden, bewältigen sie zwei Sommerferienmonate später ihren Weg zur Schule meist ohne Begleitung.

Im Jahr 2019 sind auf Salzburgs Straßen 15 Kinder zwischen sechs und 15 Jahren auf ihrem Schulweg zu Fuß bei Unfällen verletzt worden (österreichweit waren es 224 Kinder). Im vergangenen Jahr verunfallten durch coronabedingtes Homeschooling mit neun Kindern in Salzburg (137 in Österreich) weit weniger.

"Jedes verletzte Kind im Straßenverkehr ist eines zu viel. Eine erforderliche Voraussetzung für einen sicheren Schulweg unserer kleinsten Verkehrsteilnehmer ist, es gesehen zu werden. Dabei ist für unsere kleinsten Verkehrsteilnehmer das Tragen einer Warnweste ein wichtiger Punkt", sagt Oberstleutnant Rudolf Wimpissinger vom Stadtpolizeikommando Salzburg. Damit jedes Kind eine Warnweste erhält, wurden von der Polizei Salzburg in Kooperation mit dem Shopping-Center EUROPARK rund 6000 solcher Westen angeschafft, die im gesamten Bundesland Salzburg an alle Schulanfänger verteilt werden. Damit die Westen vom ersten Schultag an Sicherheit bieten können, wurden sie im Juni bereits im Kindergarten an alle künftigen Erstklässler dieses Schuljahres ausgegeben. Die Verkehrserzieher der Polizei, die die Kinder auch in den folgenden vier Volksschuljahren bis zur Fahrradprüfung begleiten werden, übergaben die Westen und schärften den Kindern ein, ihren Schulweg bereits in den Ferien gemeinsam mit Begleitpersonen zu üben. Auch für die nächsten Jahre ist eine derartige Kooperation mit Europark geplant. "Sicherheit wird im EUROPARK proaktiv gemanagt, entsprechend freuen wir uns, mit dieser Kooperation einen Teil zur präventiven Sicherheit auch am Schulweg beitragen zu können", betont EUROPARK Center-Manager Manuel Mayer.

Artikel Nr: 362563
vom Donnerstag,  08.Juli 2021,  16:29 Uhr.

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BM.I – HEUTE


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© BMI/Makowecz

Bei einem Pressegespräch am 12. Juli 2021 in Linz stellten Innenminister Nehammer, Landeshauptmann Stelzer und Landespolizeidirektor Pilsl die "Schnellen Reaktionskräfte" (SRK) für Oberösterreich vor.

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