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Neuer Landespolizeidirektor präsentiert

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Hohen Besuch erhielt die Polizei Salzburg am 29. September in ihren eigenen vier Wänden in der Landespolizeidirektion. Innenminister Karl Nehammer ließ es sich nicht nehmen, nach Salzburg zu reisen, um dem neuen Landespolizeidirektor Salzburgs, Bernhard Rausch, sein Ernennungsdekret persönlich zu überreichen.

Mit dabei auch der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, der bis Ende Juni noch selber die Funktion des Salzburger Landespolizeidirektors innegehabt hatte. Als weiterer Ehrengast wurde Landeshauptmann Wilfried Haslauer in der LPD in Empfang genommen. Er hatte Rauschs Ernennung zugestimmt.

Aufgrund der CORONA-Bestimmungen musste von einer dem Anlass entsprechenden Feier Abstand genommen werden. Im Rahmen einer Presskonferenz wurde Bernhard Rausch als neuer Landespolizeidirektor präsentiert.

Rausch bedankte sich sowohl beim Innenminister als auch beim Landeshauptmann für deren Vertrauen. Beim Generaldirektor bedankte er sich für dessen Arbeit als sein Vorgänger, sodass er die Landespolizeidirektion Salzburg – mit nunmehr über 2000 Bediensteten – wohl bestellt und in geordneten Verhältnissen übernehmen könne. Er freue sich schon sehr auf seine neue Funktion als Landespolizeidirektor und versicherte, dass er vor allem durch seine enge und tiefe Verwurzelung in seinem Heimatbundesland Salzburg auch weiterhin seine vollste Energie für das Wohl der Salzburger Bevölkerung und des Bundelandes Salzburg einsetzen werde. "Ich werde den eingeschlagenen Weg einer konsequenten und nachhaltigen Hebung des Personalstandes weiter fortsetzen. Einerseits um eine hohe Zufriedenheit bei den eigenen Mitarbeitern zu erreichen, aber auch um den Menschen durch ein subjektives Sicherheitsgefühl zu ermöglichen, die Polizei als Garant für eine sichere Lebensumgebung wahrzunehmen."

Innenminister Karl Nehammer hob bei seiner Begrüßungsrede die hervorragenden Kompetenzen des neuen Landespolizeidirektors hervor. Bernhard Rauschs verschiedenste Stationen in seiner bisherigen Laufbahn prädestinieren ihn für die vielfältigen Herausforderungen der kommenden Jahre der Polizei in Salzburg. Er gratuliere ihm zu seiner neuen Funktion.

Landeshauptmann Wilfried Haslauer sagte, er schätze Bernhard Rauschs Einsatz. Rausch kenne den Salzburger Polizeidienst von der Pike auf und habe als bisheriger Leiter des Büros für Rechtsangelegenheiten mit großem persönlichen Einsatz eine hervorragende Arbeit für die Sicherheit in unserem Bundesland geleistet. "Nicht umsonst wurde Bernhard Rausch oft als die "rechte Hand des Polizeidirektors" tituliert, sagte Haslauer. Er dankte auch Rauschs Vorgänger Franz Ruf, der als "ranghöchster Polizist Österreichs" als Generaldirektor für Sicherheit nach Wien gewechselt ist, für seine bisherigen Verdienste um die Sicherheit des Landes.

Laut Franz Ruf, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit und Rauschs Vorgänger als Salzburger Landespolizeidirektor, habe dieser über lange Jahre hinweg seine Professionalität und Führungsfähigkeiten bewiesen. "Unter seiner Leitung wird die Polizei weiterhin Garant für die Sicherheit der Salzburgerinnen und Salzburger sein und alle Herausforderungen bestens meistern", so Ruf.

Beruflicher Werdegang
Dr. Bernhard Rausch trat 1995 in die Polizeischule Salzburg ein. Von 2000 bis 2004 folgte ein Studium der Rechtswissenschaften, 2015 bis 2017 ein Doktorats-Studium in Recht. Außerdem absolvierte Rausch eine Vielzahl an Lehrgängen in den Bereichen Management und Führung. Zentrale Stationen seiner beruflichen Tätigkeit waren die Polizeiinspektion Lehen, die Polizeidirektion Salzburg und das Bundesasylamt, wo Rausch als juristischer Referent tätig war. Führungsaufgaben nahm er ab 2005 als Abteilungsleiter der Sicherheitsdirektion Salzburg und später als Leiter des Büros für Rechtsangelegenheiten und stv. Leiter des Geschäftsbereichs B bei der Landespolizeidirektion Salzburg wahr. Als begeisterter Sportler nahm Rausch an Polizeiwelt- und Europameisterschaften im Schwimmen in Moskau, Calgary, Indianapolis, Barcelona und Aalborg teil und ging oft als Sieger hervor.

Artikel Nr: 349930
vom Dienstag,  29.September 2020,  15:08 Uhr.

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