Verdacht auf Tötungsdelikt – 3. Nachtrag

Landeskriminalamt Oberösterreich

In Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in der Linzer Harrachstraße, das am 19. Jänner 2026 bekannt wurde, wird um Verständnis ersucht, dass seitens des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Linz mit der Bekanntgabe einzelner Ermittlungsergebnisse nach wie vor sehr zurückhaltend agiert wird, um die Ermittlungen nicht leichtfertig zu gefährden.

Der Tatort ist derzeit noch nicht freigegeben, weil gewisse Untersuchungen, welche teilweise abhängig vom Fortschritt der Ermittlungen zu betrachten sind, noch nicht abgeschlossen sind. Eine Freigabe des Tatortes wird jedoch in den nächsten Tagen erfolgen.

Die Sichtung und Auswertung sichergestellter Aufzeichnungen aus unterschiedlichen Überwachungskameras im Umfeld des Tatortes ist ausgesprochen zeitaufwendig und wird noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Manche Aufnahmen müssen mehrmals gesichtet und eventuell auch nachbearbeitet werden.

Ähnlich zeitaufwendig gestaltet sich die Auswertung von Telekommunikationsdaten, die Auswertung sichergestellter elektronischer Datenträger und diverse Rechtshilfeersuchen an ausländische Anbieter von Internetdiensten, deren Beantwortung erfahrungsgemäß – auch bei schweren Kapitalverbrechen - mehrere Wochen und Monate dauern kann.

Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Linz führen die Ermittlungen mit großer Akribie und allen notwendigen Ressourcen, die für eine möglichst rasche Aufklärung der Tat erforderlich sind.


Presseaussendung
vom 10.02.2026, 13:50 Uhr

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BMI - Heute

Neuer Grenzterminal am Flughafen Wien

Generaldirektor Franz Ruf, Innenminister Gerhard Karner und Flughafen Wien AG-Vorstand Günther Ofner bei der Pressekonferenz.

© BMI/Karl Schober

Im Rahmen der nationalen Umsetzung des EU-Asyl- und Migrationspakts ab 12. Juni 2026 wird Österreich für die Durchführung der Außengrenzverfahren einen Grenzterminal am Flughafen Wien einrichten.


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Internationales & EU

Arbeitsbesuch im Libanon und in Syrien

Vertreterinnen des Innenministeriums reisten gemeinsam mit dem Sonderbeauftragten des Außenministeriums für den Nahen Osten Ende Jänner in den Libanon und nach Syrien.

© BMI

Bei einem mehrtägigen Arbeitsbesuch standen Arbeitsgespräche zwischen Innen- und Außenministerium und mit internationalen Organisationen am Programm. Im Fokus der Gespräche standen die Sicherheitslage in der Region sowie Fragen der Rückkehr nach Syrien.

Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .