Stadt Linz
Eine zivile Streife des Linzer Stadtpolizeikommandos musste am Nachmittag des 20. April 2026 bei einer Auseinandersetzung dazwischengehen. Die Streife befand sich gerade im Bereich der Goethekreuzung, als sie sah, dass ein 29-jähriger Linzer auf einen im Rollstuhl sitzenden 34-jährigen Linzer mit den Fäusten einschlug. Den Rollstuhl hatte er sich von einem Bekannten ausgeborgt, obwohl er nicht auf einen solchen angewiesen ist. Der 34-Jährige fiel aus seinem Rollstuhl und wurde vom 29-Jährigen am Boden fixiert. Mehrere Passanten versuchten den Streit verbal zu schlichten, was aber die Auseinandersetzung nicht beendete. Die Polizisten eilten herbei und trennten die beiden. Beide Beteiligte waren sichtlich betrunken und unter massivem Suchtmitteleinfluss. Sowohl der 34-Jährige als auch der 29-Jährige hatten außerdem Suchtmittel bei sich, welches die Polizisten sicherstellten. Bei ihren Einvernahmen gaben die beiden an, nicht verletzt zu sein. Es stellte sich heraus, dass es sich offenbar um einen Streit in der Suchtgiftszene gehandelt habe. Der 34-Jährige hatte außerdem ein Messer bei sich, obwohl gegen ihn ein Waffenverbot besteht. Beide werden auf freiem Fuß angezeigt.