Tödlicher Skiunfall – Nachtrag

Skifahrer stellt sich der Polizei

Zum Zeugenaufruf bzw. dem Mitfahndungsersuchen nach dem flüchtigen Zweitbeteiligen des tödlichen Skiunfalls im Skigebiet Schmittenhöhe in Zell am See vom Nachmittag des 24. Jänner meldete sich aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung ein 14-jähriger irischer Urlauber mit seiner Familie bei der Polizei. Die Ermittlungen und Vernehmungen zum Sachverhalt laufen.


Bisherige Pressemitteilung vom 24.01.2026, 21:44 Uhr:

Am 24. Jänner 2026 Uhr kollidierten um 15:15 Uhr im Skigebiet Schmittenhöhe in Zell am See, auf der Piste 2 (ROT) in einer Seehöhe von 1.444 Metern, aus noch unbekannter Ursache ein 49-jähriger Einheimischer und ein bislang unbekannter jugendlicher Skifahrer. Der 49-Jährige Pinzgauer erlag trotz notärztlicher Erstversorgung noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Der zweitbeteiligte Jugendliche, der laut Zeugen im Alter von ungefähr 15 bis 16 Jahre sein soll und Englisch spricht, flüchtete nachdem ihn eine blonde Frau von der Unfallstelle entfernte. Zeugen, die unmittelbar nach der Kollision als Ersthelfer vor Ort waren, teilten mit, der flüchtige Jugendliche habe bei der Kollision offensichtlich auch selbst eine Verletzung an der rechten Oberschenkel-Innenseite erlitten.

Die Tatortarbeit und Fahndung nach dem Flüchtigen erfolgte durch die Alpine Einsatzgruppe der Polizei sowie einem polizeilichen Drohnenpiloten. Bei der Spurensicherung an der Unfallstelle stellte die Alpinpolizei Leihskistöcke der Marke Komperdell, in der Länge von 120 cm der Firma Bründl Sports sicher, die dem flüchtigen Skifahrer zuzuordnen sind.

Die Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete die Beiziehung eines Alpinsachverständigen zur Unfallursachenermittlung und die Obduktion des Verstorbenen zur Feststellung der Todesursache an.


Presseaussendung
vom 25.01.2026, 11:57 Uhr

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