Sicher ins neue Jahr

Foto

Die Landespolizeidirektion Salzburg weist darauf hin, dass die Verwendung pyrotechnischer Artikel umfangreiche Gefahren und zudem Belästigungen Dritter mit sich bringen kann. Vor allem ruhebedürftige Mitbürger und Tiere werden durch das Verwenden solcher Artikel beeinträchtigt.

Der Gesetzgeber hat daher im Pyrotechnikgesetz (PyroTG 2010) umfangreiche Beschränkungen hinsichtlich Besitz, Überlassung und Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen erlassen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Verwendung von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 im Ortsgebiet verboten ist, sofern nicht vom Bürgermeister mittels Verordnung bestimmte Teile von diesem Verbot ausgenommen wurden. Unter dieses Verbot fallen bereits einfache frei erwerbliche Knallkörper. Insbesondere verboten ist auch eine
Verwendung jeglicher pyrotechnischen Gegenstände innerhalb und in der Nähe von Kirchen, Gotteshäusern, Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen sowie Tierheimen und Tiergärten und brandgefährdeten Objekten, insbesondere Tankstellen.


Unabhängig von den genannten Verboten der Verwendung an bestimmten Orten sind folgende Verbote zu berücksichtigen:

Kategorie F1
Feuerwerkskörper, die eine sehr geringe Gefahr darstellen, Verwendung innerhalb von
Wohngebäuden möglich, sofern in der Bedienungsanleitung vorgesehen (z.B.
Feuerwerksscherzartikel) Ab 12 Jahre

Kategorie F2
Feuerwerkskörper, die eine geringe Gefahr darstellen. Verwendung im Freien vorgesehen. Frei erwerbbare (Altersbeschränkung) Knallkörper, Raketen Ab 16 Jahre

Kategorie F3
Feuerwerkskörper, die eine mittlere Gefahr darstellen. Ab 18 Jahre und nur mit Bewilligung

Kategorie F4
Feuerwerkskörper, die eine große Gefahr darstellen. Ab 18 Jahre und nur mit Bewilligung

Die widmungswidrige Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen und Sätzen ist verboten. Somit ist etwa ein Knallkörper der Kat. P1, welcher für besondere Zwecke (so wie Landwirtschaft, als Notsignalmittel) erzeugt wurde, nicht für Unterhaltungszwecke (wie die Kat. F1 – F4) oder für die Verwendung auf Bühnen und im Theater (T 1 oder T2), erlaubt. Siehe Beispielbild mit Beschreibung eines Schallerzeugers im Anhang.

Ebenfalls verboten ist das gemeinsame Zünden von Feuerwerksartikeln der Klassen F1 und F2. Pyrotechnische Gegenstände, die unter die Bestimmung des § 34 PyroTG 2010 i.d.g.F. fallen – also Knallkörper der Kategorie F2, die als Haupteffekt die Knallwirkung haben (Blitzknallsatz), sind bereits seit 04.01.2016 verboten, es sei denn, der Knallsatz enthält ausschließlich Schwarzpulver. Nicht davon betroffen sind etwa pyrotechnische Gegenstände mit Pfeifsätzen.

Darüber hinaus bestehen hinsichtlich des Besitzes, der Verwendung und der Überlassung von pyrotechnischen Gegenständen und pyrotechnischen Sätzen die Altersbeschränkungen gemäß § 15 PyroTG 2010.


Artikel Nr: 455163
vom Dienstag,  30.Dezember 2025,  20:00 Uhr.

Reaktionen bitte an die LPD Salzburg

Teilen

BMI - Heute

Pfingsten 2026: Unfallbilanz

Im Zuge der verstärkten Verkehrsüberwachung der Polizei wurden zu Pfingsten 64.828 Kraftfahrzeuglenkerinnen und -lenker wegen Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit beanstandet.

© BMI/Tobias Bosina

Das Pfingstwochenende 2026 forderte vier Todesopfer. Zudem stiegen die Zahl der Verkehrsunfälle und der Verletzten sowie die Anzeigen gegen der Alkohol- und Drogenlenkerinnen und -lenker. Innenminister Gerhard Karner dankte der Polizei sowie den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern.


VERANSTALTUNGEN

 


INTERNATIONALES & EU

Österreich und Kasachstan

Im Fokus des Zusammentreffens standen die Bekämpfung der illegalen Migration, der organisierten Kriminalität sowie das Vorgehen gegen Terrorismus und Extremismus.

© BMEIA/ Michael Gruber

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Innenminister Gerhard Karner wurden am 5. Mai 2026 zu bilateralen Gesprächen in Kasachstan empfangen.

Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .