Tatverdächtige nach Drohung an Schule ausgeforscht

Hausmannstätten. – Nach einer Drohung kam es Dienstagnachmittag, 28. April 2026, zu einem Großeinsatz an einer Schule. Verletzt wurde niemand. Polizisten forschten erste Tatverdächtige aus.

Kurz nach Mittag erstattete die Schulleitung der örtlichen Mittelschule Anzeige bei der Polizei. Grund dafür waren schriftlich formulierte Drohungen gegen mehrere Lehrer. Das Schreiben war zuvor in einem Postkasten der Schule aufgefunden worden. Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei waren daraufhin innerhalb kürzester Zeit vor Ort. Neben mehreren Polizeistreifen aus dem Bezirk Graz-Umgebung standen auch Polizeidiensthunde sowie Sondereinheiten der BE (Bereitschaftseinheit), der SIG (Schnelle Interventionsgruppe) und des Einsatzkommandos Cobra im Einsatz. Rund 350 Schülerinnen und Schüler wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Eine konkrete Gefährdung für sie bestand jedoch nicht.

Tatverdächtige ermittelt

Polizisten nahmen umgehend die Ermittlungen zum Urheber der Drohnachricht auf. Dabei forschten sie mehrere Jugendliche als potenzielle Tatverdächtige aus. Sie wurden noch bis in die Abendstunden zum Vorfall befragt, zeigten sich zum Vorwurf der verfassten Drohnachricht bislang jedoch nicht geständig. Mehrere Mobiltelefone wurden sichergestellt und werden nun kriminalistisch untersucht. Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Hinweise auf eine konkrete Gefährdung liegen derzeit jedoch nicht vor. Schülerinnen und Schüler werden vom Kriseninterventionsteam betreut.


Presseaussendung
vom 28.04.2026, 19:47 Uhr

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Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .