Serieneinbrüche in Kaffeeautomaten geklärt

Beamte des Kriminalreferates Leoben klärten eine Serie von Einbrüchen in Kaffee- und Snackautomaten auf einem Firmengelände. Die Ermittlungen führten zu zwei Mitarbeitern, die unabhängig voneinander gehandelt haben dürften.

Zwischen Februar 2025 und Februar 2026 kam es auf einem Betriebsgelände zu insgesamt 25 vollendeten Einbrüchen in Kaffeeautomaten. In acht weiteren Fällen blieb es beim Versuch. Im Zuge der Ermittlungen geriet zunächst ein 34-jähriger Mitarbeiter aus dem Bezirk Murtal in Verdacht. Polizisten nahmen den Mann im November 2025 fest, woraufhin er über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Leoben eingeliefert wurde.

Taten gingen trotz Festnahme weiter

Obwohl sich der erste Tatverdächtige in Haft befand, kam es in der Folgezeit zu weiteren Automateneinbrüchen auf dem Gelände. Dies veranlasste die Ermittler zu weiteren Erhebungen, die schließlich Mitte Februar 2026 zur Ausforschung eines zweiten Tatverdächtigen führten. Dabei handelt es sich um einen 33-jährigen Arbeitskollegen des ersten Tatverdächtigen. Die beiden Österreicher dürften die Taten ohne gegenseitiges Wissen begangen haben.

Geständnis und Schadenshöhe

Der 33-Jährige aus dem Bezirk Leoben zeigte sich bei seiner Einvernahme vollinhaltlich geständig und nannte Spielsucht als Motiv. Der 34-Jährige hingegen bestritt die Vorwürfe - er befindet sich mittlerweile jedoch nicht mehr in Haft. Während der Wert der Beute in einem mittleren vierstelligen Eurobereich liegt, verursachten die Einbrüche an den Automaten einen Sachschaden in einem hohen fünfstelligen Eurobereich. Beide Männer werden der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

Rückfragehinweis: Büro für Öffentlichkeitsarbeit, 059133/60 1133


Presseaussendung
vom 25.02.2026, 17:02 Uhr

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