Verdacht der Tierquälerei

Mureck. – Ein 49-Jähriger und dessen 67-jährige Mutter als Betriebsführer eines landwirtschaftlichen Betriebes stehen im Verdacht, zumindest über mehrere Wochen die Haltung von Schweinen massiv vernachlässigt zu haben. Mehrere Tiere sind verendet.

Die beiden Personen stehen im Verdacht, zumindest seit Dezember 2025 bis Jänner 2026 in ihrem landwirtschaftlichen Betrieb eine größere Anzahl von Mast- und Zuchtschweinen massiv vernachlässigt zu haben. Bei einer Kontrolle durch die Amtstierärztin der Bezirkshauptmannschaft Südoststeiermark Mitte Jänner 2026 wurden neun tote Tiere in den Stallungen liegend vorgefunden. Die Tiere waren abgemagert und wiesen bereits Verwesungsmerkmale auf. Zusätzlich wurden Körperteile aufgefunden, die stark verwest und teilweise von den Artgenossen angefressen waren. Mehrere Tiere wurden pathologisch untersucht und von einem Sachverständigen der mutmaßliche Tod durch Verhungern und Verdursten festgestellt.
Auch die vorgefundene Situation in den desolaten Stallungen wies auf eine starke Vernachlässigung bei der Tierhaltung hin. So litten die Tiere unter starkem Hunger und Durst und standen in ihrer Gülle. Die noch 45 lebenden Tiere wurden behördlich abgenommen.
Bei der Einvernahme der Verdächtigen zeigten sie sich nicht geständig oder einsichtig. Eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Graz wegen des Verdachts der Tierquälerei folgt.


Presseaussendung
vom 23.04.2026, 10:05 Uhr

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