Rasches Einschreiten verhinderte Brand

Nestelbach bei Graz. – Eine Polizeistreife entdeckte Mittwochnachmittag eine abgerissene Stromleitung, die bereits mehrere Glutnester verursacht hatte. Durch das rasche Einschreiten der Einsatzkräfte konnte ein großflächiger Waldbrand verhindert werden.

Gegen 14:30 Uhr bemerkten Polizisten während einer Streifenfahrt auf der L369 zwischen Schemerlhöhe und Vasoldsberg eine starke Rauchentwicklung an einem angrenzenden Hang. Nach ersten Befragungen vor Ort stellte sich heraus, dass ein Harvester kurz zuvor eine Stromfreileitung abgerissen haben dürfte. Die Beamten stellten am Hang bereits Glutnester auf einer Wiese fest, die unmittelbar an ein Waldstück angrenzte. Zudem war ein deutliches Knistern der am Boden liegenden Leitungen wahrnehmbar.

Großbrand durch schnelles Handeln verhindert

Umgehend wurden die Feuerwehr sowie der zuständige Netzbetreiber zur Abschaltung des Stroms angefordert. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte gelang es, die Entstehungsbrände sofort unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung zu unterbinden.

Als Verursacher konnte ein 60-jähriger Mann aus dem Bezirk Weiz ermittelt werden. Dieser gab an, die Leitung mit seinem Arbeitsgerät passiert zu haben. Vermutlich riss ein hochstehender Ast der Holzladung die Leitung herunter, was vom Lenker zunächst unbemerkt blieb. Bei dem Vorfall wurden keine Personen verletzt.

Rückfragehinweis: Büro für Öffentlichkeitsarbeit, 059133/60 1133


Presseaussendung
vom 12.03.2026, 10:13 Uhr

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