Tatverdächtige Mutter in Justizanstalt eingeliefert

Im Fall des getöteten Elfjährigen liegen nun erste Ergebnisse der Obduktion vor. Zudem wurde die 39-jährige Tatverdächtige nach ihrer medizinischen Behandlung in die Justizanstalt eingeliefert.

Nachdem die 39-jährige Mutter aufgrund ihrer Verletzungen operiert worden war, konnte sie nach einer Stabilisierung ihres Gesundheitszustandes aus dem Krankenhaus entlassen werden. Sie wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

Vernehmungsfähigkeit wird geprüft

Eine förmliche Vernehmung der Tatverdächtigen zum konkreten Tatgeschehen konnte bislang noch nicht durchgeführt werden. Ein Arzt muss zunächst die Vernehmungsfähigkeit der Frau prüfen, um festzustellen, ob und zu welchem Zeitpunkt sie stabil genug für eine polizeiliche Befragung ist.

Erste Befragungen der 39-Jährigen stützten jedoch bereits die bisherige Spurenlage des Landeskriminalamtes, wonach zum Tatzeitpunkt keine weitere Person in der Wohnung anwesend gewesen sein dürfte.

Obduktionsergebnis

Mittlerweile liegt auch das Ergebnis der angeordneten Obduktion vor. Demnach verstarb der elfjährige Junge aufgrund der schweren Stich- und Schnittverletzungen. Die Tatortbeamten hatten bereits am Freitag mehrere Messer als mutmaßliche Tatwaffen in der Wohnung sichergestellt.

Die ursprünglichen Presseaussendungen befinden sich im Anhang.

Rückfragehinweis: Büro für Öffentlichkeitsarbeit, 059133/60 1133


Presseaussendung
vom 02.02.2026, 10:18 Uhr

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