Versuchte Tierquälerei – Giftköder in Judenburg ausgelegt

Judenburg, Bezirk Murtal – Samstagnachmittag, 28. Februar 2026, wurde im Stadtgebiet ein mutmaßlicher Giftköder ausgelegt. Ein Hund wurde dadurch verletzt, konnte jedoch rechtzeitig tierärztlich versorgt werden.

Eine Hundebesitzerin aus Judenburg erstattete Anzeige, nachdem ihr 23 Wochen alter Hund beim Spaziergang in der Nähe einer Wiesenfläche mit angrenzendem Spielplatz offenbar präparierte Schokolade gefressen hatte.
Die Frau bemerkte, dass ihr angeleinter Hund etwas vom Boden aufnahm, und griff sofort ein. Dabei stellte sie fest, dass sich in der Schokolade eine blaue Substanz befand.

Im Nahbereich konnten weitere Schokoladenstücke mit derselben auffälligen Füllung aufgefunden werden. Laut einer tierärztlichen Einschätzung dürfte es sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um Rattengift handeln.
Der Hund wurde umgehend in einer Tierklinik behandelt und konnte gerettet werden.

Da sich der Fundort in unmittelbarer Nähe einer öffentlich zugänglichen Wiesenfläche sowie eines Spielplatzes befindet, bestand potenziell auch Gefahr für weitere Tiere oder Kinder.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten Tierquälerei aufgenommen.
Hinweise erbeten:
Personen in Judenburg, die im Bereich von Wiesenflächen, Spielplätzen, etc. verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zur Herkunft der ausgelegten Köder geben können, werden ersucht, sich mit der Polizeiinspektion Judenburg telefonisch in Verbindung zu setzen.
059 1336 300100
Die Polizei rät Hundebesitzern sowie Eltern zu erhöhter Aufmerksamkeit.


Presseaussendung
vom 01.03.2026, 18:34 Uhr

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