Tödlicher Arbeitsunfall bei Grabungsarbeiten

Gnas. – Bei Grabungsarbeiten mit einem Bagger kam es Donnerstagnachmittag, 2. April 2026, zu einem tödlichen Arbeitsunfall. Ein 68-Jähriger wurde von Erdreich verschüttet und erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Kurz vor 14:00 Uhr waren drei Männer aus dem Bezirk Südoststeiermark auf einem privaten Grundstück mit Grabungsarbeiten beschäftigt. Anlass der Arbeiten war eine verstopfte Drainageleitung. Dabei erhielt der 68-jährige Grundstücksbesitzer Unterstützung von zwei Helfern im Alter von 51 und 67 Jahren.

Erdrutsch verschüttete Mann

Nachdem der 51-jährige Baggerfahrer eine sogenannte Künette gegraben und ein beschädigtes Rohr im Erdreich freigelegt hatte, stieg der 68-Jährige in den etwa drei Meter tiefen Graben. Kurz darauf kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Erdrutsch. Dabei wurde der 68-Jährige von mehreren Kubikmetern Erdreich erfasst und vollständig verschüttet.

Reanimation erfolglos

Der 67-Jährige befand sich zu diesem Zeitpunkt am Rand der Künette. Er sowie der 51-Jährige leisteten sofort Erste Hilfe und verständigten die Einsatzkräfte. Kurz darauf eintreffende Kräfte des Roten Kreuzes sowie ein Notarzt begannen noch während der Bergung mit Reanimationsmaßnahmen. Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Baumgarten, St. Stefan im Rosental und Obergnas unterstützten bei der Befreiung des Mannes. Trotz intensiver Bemühungen konnte dem 68-Jährigen nicht mehr geholfen werden. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Ermittlungen laufen

Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete eine gerichtliche Obduktion an. Angehörige sowie betroffene Einsatzkräfte werden vom Kriseninterventionsteam betreut.


Presseaussendung
vom 02.04.2026, 18:57 Uhr

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