Verkehr Tirol - Jahresbilanz 2025

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v.l.: Leiter LVA Tirol, Oberst Leitgeb, LPD Mag. Tomac, LR Zumtobl und Vorstand Abteilung Verkehr beim Land Tirol, Dr. Knapp.

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Landespolizeidirektor Mag. Tomac bei seinen Einführungsworten. ©  LPD Tirol, Gruber Bernhard

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Landesrat Zumtobl unterstrich die Verantwortung aller Verkehrsteilnehmenden. ©  LPD Tirol, Gruber Bernhard

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Der Leiter der Landesverkehrsabteilung Tirol, Oberst Leitgeb, verwies auf gezielte Kontrollschwerpunkte. ©  LPD Tirol, Gruber Bernhard

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Der Vorstand der Abteilung Verkehrs- und Seilbahnrecht beim Land Tirol, Dr. Knapp, hob die Kooperation zwischen Polizei und Land hervor. ©  LPD Tirol, Gruber Bernhard

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Der Leiter des Büro Öffentlichkeitsarbeit, Oberst Dummer, moderierte die Presseinformation. ©  LPD Tirol, Gruber Bernhard

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Vertreter der ortsansässigen Medien nahmen an der Presseinformation teil. ©  LPD Tirol, Gruber Bernhard

Gemeinsame Presseinformation Landespolizeidirektion und Land Tirol

Die Tiroler Polizei präsentierte am 21. Jänner 2026 zusammen mit dem Land Tirol die Verkehrsbilanz für das Jahr 2025. Die aktuellen Zahlen zeigen: Trotz intensiver Verkehrsüberwachung, gezielter Präventionsarbeit und enger Zusammenarbeit aller Beteiligten bleibt die Verkehrssicherheit eine große Herausforderung – insbesondere in einem stark frequentierten Transit- und Tourismusland wie Tirol.

Im Jahr 2025 ereigneten sich in Tirol insgesamt 4.084 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, wobei 4.976 Personen verletzt wurden und bedauerlicherweise 43 Menschen ums Leben kamen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg der Verkehrstoten um elf Personen.

Konsequente Verkehrsüberwachung als zentraler Faktor

Landespolizeidirektor Helmut Tomac betonte die Bedeutung der intensiven polizeilichen Maßnahmen:
"Jeder tödliche Verkehrsunfall ist einer zu viel. Unsere Aufgabe ist es, aus jedem einzelnen Ereignis zu lernen und dort gegenzusteuern, wo wir durch Kontrollen, Prävention und Aufklärung einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten können."

Im vergangenen Jahr leistete die Tiroler Polizei über 640.000 Einsatzstunden im Bereich der Verkehrsüberwachung. Die Schwerpunkte lagen primär auf Geschwindigkeits-, Alkohol- und Drogenkontrollen sowie auf Maßnahmen gegen Ablenkung am Steuer.

Geschwindigkeit, Ablenkung und Alkohol als Hauptunfallursachen

Verkehrslandesrat René Zumtobel unterstrich die Verantwortung aller Verkehrsteilnehmenden:
"Verkehrssicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe. Neben Infrastruktur und Kontrollen braucht es vor allem Eigenverantwortung, Rücksichtnahme und ein bewusstes Verhalten im Straßenverkehr."

Allein im Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden im Jahr 2025 über 867.000 Anzeigen erstattet. Zudem stellte die Polizei bei mehr als 3.500 Lenkerinnen und Lenkern eine Alkoholisierung fest. Ablenkung am Steuer durch Mobiltelefone bleibt weiterhin eine der Hauptunfallursachen.


Fokus auf Abstandskontrollen und Schwerverkehr

Der Leiter der Landesverkehrsabteilung Enrico Leitgeb verwies auf gezielte Kontrollschwerpunkte:
"Gerade auf dem hochrangigen Straßennetz sehen wir, wie entscheidend ein entsprechender Sicherheitsabstand und angepasste Geschwindigkeit sind. Unsere ganzjährigen Schwerpunktkontrollen zeigen Wirkung, müssen aber konsequent fortgeführt werden."

Ein deutlicher Anstieg zeigte sich im Bereich der Abstandskontrollen sowie bei Schwerverkehrs- und Gefahrgutkontrollen. Insgesamt wurden im Schwerverkehr mehr als 62.000 Anzeigen erstattet – eine Folge der ausgeweiteten und intensiven Kontrollzeiträume der Polizei.

Enge Zusammenarbeit mit dem Land Tirol

Auch Bernhard Knapp, Vorstand der Abteilung Verkehrs- und Seilbahnrecht beim Land Tirol, hob die Kooperation hervor:
"Nur durch das Zusammenspiel von Polizei, Verwaltung und Politik können rechtliche Rahmenbedingungen und Kontrollmaßnahmen wirksam umgesetzt und weiterentwickelt werden."

Blick nach vorne: Verkehrssicherheit bleibt Priorität

Die Tiroler Polizei wird auch im Jahr 2026 einen klaren Schwerpunkt auf die Bekämpfung der Hauptunfallursachen: Unachtsamkeit, überhöhte Geschwindigkeit und Fahruntüchtigkeit legen. Ziel bleibt es, durch gezielte Maßnahmen, Prävention und Bewusstseinsbildung die Zahl der Verkehrsunfälle und insbesondere der Verkehrstoten nachhaltig zu senken.


Artikel Nr: 456427
vom Freitag,  23.Jänner 2026,  10:23 Uhr.

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Vertreter der ortsansässigen Medien nahmen an der Presseinformation teil. ©  LPD Tirol, Gruber Bernhard


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Abschiebungen auf Höchstwert

BFA-Direktor Gernot Maier, Innenminister Gerhard Karner und Generaldirektor Franz Ruf bei der Pressekonferenz.

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14.000 Abschiebungen im Jahr 2025 durch das BFA umgesetzt – eine harte und gerechte Asylpolitik wird konsequent fortgesetzt.


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Symbolbild: Das Entry-Exit-System gewährleistet einen robusten Schutz der EU-Außengrenzen.

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Die Einführung wurde auf internationalen Flughäfen in Österreich umgesetzt.

Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .