Vorfall 1: 13.02.2026, 13:45 Uhr; 1160 Wien
Vorfall 2: 13.02.2026, 18:45 Uhr; 1170 Wien
Am Freitagabend kam es im 16. und im 17. Bezirk zu zwei Vorfällen mit aggressiven mutmaßlichen Ladendieben.
In Wien-Ottakring wurde ein 24-jähriger ungarischer Staatsangehöriger durch Mitarbeiter einer Supermarktfiliale angehalten, nachdem er Lebensmittel und Hygieneartikel in seinen Rucksack gepackt und damit ohne zu bezahlen den Kassenbereich passiert hatte. Als die Angestellten die Polizei riefen, soll der Mann sie mit dem Umbringen bedroht haben. Bei Eintreffen der Beamten stritt er die Tatvorwürfe ab. Im Zuge der Durchsuchung des Tatverdächtigen konnte jedoch das mutmaßliche Diebesgut sowie ein Springermesser vorgefunden werden. Der 24-Jährige, gegen den bereits ein behördliches Waffenverbot sowie eine aufrechte Festnahmeanordnung des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl bestanden, wurde festgenommen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt überstellt.
In Wien-Hernals soll ein augenscheinlich stark alkoholisierter 58-jähriger polnischer Staatsangehöriger in einem Supermarkt zunächst zwei Wodkaflaschen zerbrochen und dann aus eigenem zu Boden gestürzt sein. Eine 37-jährige Mitarbeiterin, die dem Mann zu Hilfe eilen wollte, soll dieser am Arm gepackt und mit dem Ellenbogen ins Gesicht geschlagen haben. Daraufhin soll der Tatverdächtige mit einer gefüllten Einkaufstasche ohne zu bezahlen das Geschäft verlassen haben. Alarmierte Polizeibeamte konnten den Mann vor der Filiale anhalten und vorläufig festnehmen. Ein durchgeführter Alkovortest ergab eine Alkoholisierung von 3,18 Promille. Der 58-Jährige wurde wegen des Verdachts der Körperverletzung, der Sachbeschädigung und des Diebstahls angezeigt. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt überstellt.
Presseaussendung
vom 14.02.2026, 12:26 Uhr
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