Der 10. Februar 2026 steht im Zeichen des „Safer Internet Days“ und wird international in mehr als 100 Ländern abgehalten. Neben verschiedenen Institutionen, Organisationen und Bildungseinrichtungen nimmt auch die Landespolizeidirektion Wien an dem Tag teil, um den Kindern und deren Eltern die Gefahren des Internets aufzeigen.
In den nächsten vier Wochen stellen wir Ihnen vier Themen vor, die wöchentlich auf der Polizei Webseite sowie auf den Social-Media-Kanälen der Polizei Wien erscheinen werden: Cybergrooming, Sextorsion, Sicherheit durch wirklich sichere Passwörter und KI – Fakes erkennen.
Was ist Cybergrooming
Cybergrooming ist strafbar! Bei dem Strafdelikt erschleichen sich Erwachsene das Vertrauen von Kindern und Jugendlichen im Internet, um sie im Anschluss sexuell zu belästigen oder zu missbrauchen. Die Täter geben sich als Gleichaltrige aus und beginnen den Chat mit Themen zur Schule oder Hobbys, um das Interesse zu erwecken. Sind die Kinder und Jugendlichen in die Falle getappt, fordern die "Groomer" erotische Bilder oder Nacktfotos. Werden die Betroffenen mit der Zeit misstrauisch und wollen den Chat beenden, drohen die Täter damit die bereits erhaltenen Bilder zu veröffentlichen, falls sie sich wen anvertrauen.
Wie Sie Ihre Kinder schützen können:
• Sensibilisieren Sie die Kinder und Jugendliche auf den Umgang mit dem Internet.
• Informieren Sie sich selbst über die Funktionsweisen der sozialen Medien.
• Überprüfen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Computers.
• Üben Sie mit Ihrem Kind konkrete Möglichkeiten, wie es sich vor sexueller Belästigung über das Internet schützen kann. Verbale sexuelle Belästigung sollen Kinder und Jugendli-che mit einem klaren Nein beenden.
• Mädchen und Buben sollten wissen, welches Verhalten das Risiko einer sexuellen Aus-beutung erhöht und was sie auf jeden Fall unterlassen sollten - wie etwa Informationen über die eigene Identität (Wohnort, Schuladresse, Telefonnummer) zu geben, erotische Fotos zu veröffentlichen und sich mit nicht persönlich bekannten Chatfreunden ohne Be-gleitung von Erwachsenen zu treffen.
• Besteht ein Verdacht, ist es ratsam, den Chatverlauf zu sichern und einen Screenshot zu erstellen. Blockieren und melden Sie den User.
Artikel Nr: 457041
vom Dienstag,
10.Februar 2026,
07:04 Uhr.
Reaktionen bitte an die LPD Wien