Polizistinnen als Lebensretter für den Säugling
Der Gesundheitszustand eines dreiwöchigen alten Babys verschlechterte sich immer mehr. Zwei Polizistinnen der Polizeiinspektion Lehmanngasse reagierten schnell und konnten dadurch das Leben des Säuglings retten.
Es war der 25. März 2022. In einer Wohnung in Wien Liesing begann ein kleiner Säugling spät am Abend zu krampfen und bekam schlecht Luft. Die Mutter verständigte sofort die Einsatzkräfte. Zwei Polizistinnen der Polizeiinspektion Lehmanngasse legten das Baby in Bauchlage auf den Unterarm einer der Beamtinnen. Dadurch konnten sie den Herzschlag kontrollieren, der langsamer wurde und plötzlich aussetzte. Die Polizistinnen setzten gezielt einen kontrollierten Schmerzreiz bei dem Baby aus. Mit Erfolg. Der Bub begann laut zu schreien und atmete wieder regelmäßig. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes blieb der Bub in Bauchlage in der Unterarmposition. Durch das rasche Eintreffen und das engagierte Einschreiten der Polizistinnen konnte ein Herzstilltand und in weiterer Folge eine Reanimation verhindert werden.
Große Wiedersehensfreude
Einige Tage musste der kleine Bub im Krankenhaus verbringen. Zu einem Wiedersehen zwischen den Polizistinnen und dem Säugling kam es am 23. April 2022. Die zwei Lebensretterinnen freuten sich sehr über den Gesundheitszustand des Buben, dem sie einen Polizeiteddybären überreichten.
Artikel Nr: 377093 vom Mittwoch, 27.April 2022, 11:20 Uhr.
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