Aktuelle Betrugsformen – Teil 1:

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© LPD Wien

Im Dschungel der täglichen Warnmeldungen und immer neuen Betrugsformen kann man leicht den Überblick verlieren. Wir möchten Ihnen aus diesem Grund die aktuell gängigsten Betrugsformen in Erinnerung rufen, die wir Ihnen in vier Teilen präsentieren. Im ersten Teil der Serie erfahren Sie die Unterschiede zu Enkel/Neffen-Trick, Mama/Papa-Trick und falscher Polizist/falsche Polizistin.

Enkel/Neffen-Trick:

Die Betrügerinnen und Betrüger rufen bei meist älteren Menschen an und behaupten, ihr Neffe, ihre Nichte, Enkel oder Enkelin zu sein und dringend einen größeren Geldbetrag zu benötigen. Meist suchen die Täterinnen und Täter im Telefonbuch nach älteren Vornamen, um sich so ihre Opfer auszusuchen. Das Geld wird meist persönlich übergeben.

Mama/Papa-Trick:

Die Täterinnen und Täter verschicken Kurznachrichten mit einer neuen Handynummer mit der Behauptung, der Sohn oder die Tochter des Opfers zu sein. Das alte Handy sei kaputtgegangen und jetzt würde das vermeintliche Kind dringend Geld benötigen. Anrufe werden in der Regel keine getätigt. Das Geld wird online überwiesen.

Falscher Polizist/falsche Polizistin:

Die Betrügerinnen und Betrüger geben sich, meist ebenfalls gegenüber Älteren, als Polizist oder Polizistin aus und behaupten beispielsweise, die Adresse des Opfers würde auf einer erst kürzlich gefundenen Liste eines gefassten Einbrechers oder einer Einbrecherin stehen. Aus diesem Grund sollten nun Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände zur sicheren Verwahrung an sie übergeben werden. Die Übergabe findet in der Regel persönlich statt.

Im zweiten Teil der Serie erfahren Sie mehr über die Betrugsformen SMS mit Paketankündigung, Betrügerische Anrufe bekannter Software-Firmen, E-Mail/SMS mit Erbschaftsankündigung und Love Scam.

Wenn Sie Opfer von Betrügerinnen oder Betrügern wurden, suchen Sie die nächste Polizeiinspektion auf oder rufen Sie den Notruf 133.


Artikel Nr: 421754
vom Freitag,  09.Februar 2024,  08:00 Uhr.

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