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Abseilübung WEGA

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Ob es sich um Personen handelt, die auf einen Kran geklettert sind und ohne Hilfe den Abstieg nicht mehr schaffen, um Personen die sich in suizidaler Absicht auf bestimmte Höhen begeben, wie beispielsweise auf ein Dach oder ein Fenstersims eines mehrstöckigen Gebäudes oder ob Polizisten rasch in das Innere einer Wohnung gelangen müssen, bei der es aus diversesten Gründen nicht möglich ist über die Eingangstür das Innere zu betreten.

Die speziell geschulten Beamten der Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung, kurz WEGA-Seiltechniker meistern solche Einsätze auf Grund ihrer ausgezeichneten Ausbildung mit Bravour.

Die Seiltechnik ist eine Sonderausbildung die ein WEGA-Beamter freiwillig machen kann. Derzeit gibt es 40 WEGA-Seiltechniker, wovon wiederum fünf sogenannte Seiltechnikinstruktoren, also Ausbildner sind. Alle diese Beamten versehen regulär ihren Streifendienst und führen für den Ernstfall ihre persönlich zugewiesene Ausrüstung mit. Da gewährleistet sein muss, dass immer Seiltechniker zur Verfügung stehen, sind nicht alle gleichzeitig im Dienst und wechseln sich in einem Dienstsystem ab.

Die Grundausbildung zum WEGA-Seiltechniker dauert in der Regel zehn Tage. Den Grundkurs können nur jene absolvieren, die einen Aufnahmetest erfolgreich absolviert haben. Der Aufnahmetest dient dazu, um die notwendige Eignung für die intensive und fordernde Grundausbildung und die spätere Verwendung festzustellen.
Nachdem der Beamte die Grundausbildung mit positiv abgeschlossener Abschlussprüfung beendet hat, wird er als Seiltechniker im Einsatz herangezogen. Das heißt aber nicht, dass das Lernen und Fortbilden damit vorbei ist.

Laufend müssen die Beamten für den Ernstfall trainieren und sich immer weiter fortbilden, sich neue Techniken aneignen und das Erlernte kontinuierlich üben. Aus diesem Grund gibt es einen Ausbildungstag pro Woche. Darüber hinaus finden zweimal jährlich Schwerpunkttage statt.
Solche Schwerpunkttage, bei denen die Beamten mehrere Tage hintereinander ihre Seiltechnikfertigkeiten erweitern und festigen, fanden auch heuer wieder statt. Dabei wurde unter anderem eine Nachtübung auf einem Baukran und eine Übung beim Stausee Ottenstein durchgeführt. Schwerpunkt dieser Übungen war insbesondere die Bergung von hilflosen Personen aus der Höhe auf den sicheren Boden.

Solche Schwerpunkttage haben sich in den letzten Jahren bewährt, denn in den Echteinsätzen, wo es insbesondere darum geht, ein Menschenleben zu retten, hat sich gezeigt, dass die Beamten der WEGA-Seiltechnikgruppe bestens ausgebildet sind und ihr fachliches Wissen auch praktisch umsetzen können. Diese Umsetzung erfolgt rasch, unter enormen Zeitdruck und in schwindelerregender Höhe.

Das Team von PolizeiTV hat die Beamten der WEGA bei der Abseilübung begleitet und in einem Video die schönsten Impressionen für Sie festgehalten.

Die Landespolizeidirektion Wien wünscht weiterhin viel Erfolg und bedankt sich für das Engagement der Beamten.

Artikel Nr: 350710
vom Donnerstag,  15.Oktober 2020,  10:42 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Kontrollen am Wochenende fortgesetzt

Seit Beginn der Schwerpunktaktionen am 24. September 2020 wurden österreichweit bisher 87.119 Kontrollen durchgeführt und 958 Anzeigen erstattet.

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Von Freitag, 23. Oktober 2020, bis zum frühen Morgen des 26. Oktober 2020 gab es wieder österreichweite Schwerpunktationen in Lokalen und Veranstaltungsstätten. 2.669 Polizistinnen und Polizisten kontrollierten dabei 8.038 Lokale, und es wurden 230 Anzeigen erstattet.

VERANSTALTUNGEN


 

INTERNATIONALES & EU


Einigung bei Ministerkonferenz

Einigung bei Ministerkonferenz: Plattform für Kampf gegen illegale Migration beschlossen

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Am 23. Juli 2020, dem zweiten Tag der Ministerkonferenz zur Bekämpfung illegaler Migration an den östlichen Mittelmeerrouten, wurde eine Plattform für den Kampf gegen illegale Migration mit Standort in Wien beschlossen, um Aktivitäten in den Bereichen Grenzschutz, Rückführungen, Schleppereibekämpfung und Asylverfahren zu koordinieren.


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