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Gut gesichert–dein Fahrrad dankt es dir

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© LPD

In der Pandemie wird deutlich, wie wichtig das Fahrrad mittlerweile für die Menschen im Alltag ist. Mit der steigenden Anzahl an Drahteseln auf der Straße steigt natürlich auch das Auswahlangebot für Langfinger, die es auf Fahrräder abgesehen haben.

Keller, Bahnhöfe und U-Bahnstationen sind bei den Dieben sehr beliebt. Immerhin wurden 2020 in Wien 6.838 Fahrräder als gestohlen gemeldet.
Seien Sie sich darüber im Klaren, dass nicht unbedingt das teuerste und wertvollste Fahrrad Diebstahlsobjekt Nr. 1 ist. Gerne werden auch ältere Fahrräder gestohlen und diese dann "gebraucht" wiederverkauft.

Sicherheit beginnt beim richtigen Fahrradschloss:

• Schlösser mit Zahlenkombination gelten allgemein als weniger sicher als solche mit Schlüssel. Falls sie jedoch eines verwenden, sollten Sie keinen allzu offensichtlichen Code wie "1234", "4567" oder Ihr Geburtsdatum benutzen. Achten Sie beim Versperren des Schlosses zudem darauf, dass Sie nicht beobachtet werden. Als am sichersten gelten Bügelschlösser mit einer Rohrstärke von 12 mm oder Schlösser mit einer Panzerkette. Sehr unsicher sind dagegen Spiralkabel. Auch wenn diese aufgrund ihrer Isolierung oft sehr dick wirken, können sie relativ leicht mit einem Bolzenschneider durchgeschnitten werden.

• Lassen Sie sich am besten im Fachhandel zum Kauf eines geeigneten Schlosses beraten.

Ein Fahrradpass kann zwar keinen Diebstahl verhindern, aber im Ernstfall das Auffinden und die Zuordnung erleichtern. Sie können den Pass auf der Homepage des Bundeskriminalamtes herunterladen und in ihm die Farbe, Marke, Rahmennummer und sonstige Besonderheiten Ihres Rads notieren. Am besten machen Sie auch noch ein Foto Ihres Fahrrads und speichern dieses auf Ihrem Computer oder Handy.

Die Wahl des richtigen Abstellplatzes ist mindestens ebenso entscheidend wie das richtige Fahrradschloss:

• Stellen Sie Ihr Fahrrad wann immer es möglich ist in einem Fahrradkeller oder einem anderen versperrbaren Raum ab. Aber Achtung! Fahrräder werden immer öfter auch bei Kellereinbrüchen die beliebteste Beute. Besonders während der Wintersaison werden derartige Diebstähle meist nicht zeitnah bemerkt. Zusätzliche Sicherung und regelmäßiges Überprüfen sind also von Vorteil.

• Verwenden Sie im Freien am besten ausschließlich eigens dafür montierte Fahrradständer und stellen Sie Ihr Rad vor allem bei längerer Verweildauer nach Möglichkeit nicht immer am selben Platz ab. Diebe könnten sonst den Eindruck bekommen, das Rad sei herrenlos.

• Sollte kein eigener Fahrradständer vorhanden sein, achten Sie darauf, Ihren Drahtesel trotzdem an einem fest im Boden verankerten Gegenstand zu befestigen. Der Abstellplatz ihres Fahrrads sollte stark frequentiert und besonders in der Dunkelheit gut beleuchtet sein.

• Wenn Sie wirklich ganz sicher gehen wollen, kann sogar einmal im Leben Mr. Bean ein Vorbild sein: So wie Mr. Bean das Lenkrad seines Autos abmontiert hat, können Sie die Räder und den Sattel Ihres Fahrrads abmontieren und mitnehmen um Dieben ihren "Beruf" zu erschweren.

Last but not least: Was für das Auto gilt, gilt für das Fahrrad umso mehr: "Ein Gepäckträger oder eine Gepäcktasche sind kein Tresor!"

• Lassen Sie Geld, Schlüssel, Handy, Laptop oder Einkäufe nicht auf dem Gepäckträger zurück. Dies gilt auch für den Fahrradcomputer sowie den Akku eines E-Bikes.

• Werkzeugtaschen auf abgestellten Rädern sind eine ganz besonders freundliche Einladung für Diebe. Bitte also auch diese immer mitnehmen, auch wenn es umständlich ist.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Drahtesel einen guten Start in die Fahrradsaison! Fahren Sie vorsichtig und bleiben Sie gesund!

Laden Sie sich doch Ihren eigenen Fahrradpass herunter!

Artikel Nr: 358339
vom Dienstag,  20.April 2021,  06:30 Uhr.

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