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Alkohol am Steuer

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Mit Beginn der kalten Jahreszeiten kommen auch einzelne Feierlichkeiten zurück. Der goldene Herbst, das Oktoberfest, Halloween und später die Advents- und Neujahrsfeiern locken, auch mit einem reichlichen Alkoholangebot. Aber wie soll man nach ein paar Bier, Punsch, Schnaps oder Glühwein den Heimweg schaffen? Mit dem Auto? Warum gerade das keine gute Idee ist, möchten wir Ihnen in diesem Beitrag in Erinnerung rufen.

Ca. jeder zwölfte Verkehrstote in Österreich konnte im Jahr 2021 auf einen Unfall, welcher durch einen Lenker oder eine Lenkerin unter Alkoholeinfluss verursacht wurde, zurückgeführt werden. Noch höher liegt die Zahl der Verletzten und auch die aus den Unfällen resultierende Sachschadenssumme ist nicht zu unterschätzen. Wenn feststeht, dass der Unfall auf Alkoholeinfluss zurückzuführen ist, zahlen außerdem auch Versicherungen entweder nicht den vollen Betrag oder gar nichts. Je nach Schwere des Unfallausgangs muss man sich anschließend möglicherweise auch noch vor Gericht verantworten.

Wem dies noch nicht abschreckend genug ist, bzw. wer glaubt, auch alkoholisiert sein Fahrzeug problemlos lenken zu können, dem sei gesagt: Auch ohne Unfall kann eine Alkohol-Fahrt teuer werden! Je nach Grad der Alkoholisierung und je nachdem, ob man Ersttäter oder -täterin ist, oder bereits mehrmals alkoholisiert am Lenkrad erwischt wurde, erhöht sich auch die Strafe. So drohen einem Ersttäter oder einer Ersttäterin bei einem Blutalkoholgehalt von 0,8 bis 1,2 Promille ein einmonatiger Führerscheinentzug, ein verpflichtendes Verkehrscoaching sowie eine Geldstrafe von 800 bis 3700€, einem Wiederholungstäter oder einer Wiederholungstäterin mit demselben Blutalkoholgehalt bei einer Wiederholung binnen fünf Jahren aber ein Führerscheinentzug von mindestens sechs Monaten, eine verpflichtende Nachschulung sowie ebenfalls eine Geldstrafe von 800 bis 3700€. Betrug der Promillegehalt im Blut beim Erstdelikt 1,6 Promille oder mehr, beträgt die Strafe bei einer Wiederholung mit 0,8 bis 1,6 Promille sogar einen Führerscheinentzug von mindestens 8 Monaten, einen verpflichtenden Termin beim Amtsarzt oder der Amtsärztin, eine Nachschulung und eine Geldstrafe von 1200 bis 4400€.

Im Zweifelsfall dankt es Ihnen also auch Ihre Geldbörse, wenn Sie nach dem Oktoberfestbesuch das Auto, das Motorrad oder das Fahrrad stehen lassen und öffentlich oder mit dem Taxi nach Hause fahren.

Artikel Nr: 385107
vom Mittwoch,  21.September 2022,  08:03 Uhr.

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BM.I – HEUTE


E-Learning für Bundespräsidentenwahl

Ein Online-Lernprogramm zur Bundespräsidentenwahl ist verfügbar.

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Das vom Bundesministerium für Inneres erstellte Online-Lernprogramm für die Bundespräsidentenwahl steht seit 12. September 2022 unter https://www.bmi-elearning.at zur Verfügung.

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Ö. Polizisten in Ungarn geehrt

Ung. LPD János Balogh, Oberst Egon Lorenz, BI Anton Prieler, General Michael Takacs, Ung. Innenminister Sándor Pintèr, Verbindungsbeamter Thomas Herko und BI Gernot Sorger.

© Landespolizeipräsidium Ungarn/Budapest

Zwei österreichischen Polizeibeamten wurden am 9. September 2022 Medaillen vom ungarischen Innenminister, Sándor Pintér, verliehen. Die Medaillen sind ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes für die Zusammenarbeit an der Südgrenze Ungarns.


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