Vorfallszeit: 25.04.2026, 00:30 Uhr
Vorfallsort: Wien-Döbling
Beamte des Stadtpolizeikommandos Döbling führten am vergangenen Wochenende eine Schwerpunktaktion mit Hauptaugenmerk auf Geschwindigkeitsübertretungen durch. Gegen 00:45 Uhr wurden die Beamten auf ein Fahrzeug, welches mit überhöhter Geschwindigkeit die Heiligenstädter Straße entlangfuhr, aufmerksam. Durch die Beamten wurde der Lenker mit deutlich sichtbaren Zeichen aufgefordert anzuhalten, dieser verlangsamte kurzzeitig sein Fahrtempo, beschleunigte jedoch kurz darauf sein Fahrzeug und fuhr mit äußerst rücksichtsloser Fahrweise direkt auf einen der Beamten zu. Erst wenige Meter vor dem Polizisten lenkte der Fahrzeuglenker den PKW abrupt auf die Gegenfahrbahn und entzog sich der Anhaltung. Die Beamten nahmen die Nachfahrt umgehend auf, jedoch konnten sie aufgrund der stark überhöhten Geschwindigkeit den Sichtkontakt nicht wieder herstellen.
Ungefähr eine Stunde später konnten weitere Beamte, welche ebenso Verkehrskontrollen durchführten, das Fahrzeug, welches sich kurz zuvor der Anhaltung entzogen hatte, wieder im Bereich der Heiligenstädter Straße wahrnehmen. Trotz erneuter Aufforderung stehen zu bleiben, erhöhte der Lenker die Geschwindigkeit und entzog sich abermals der Anhaltung. Im Zuge dessen setzte dieser mehrere Verwaltungsübertretungen und gefährdete die körperliche Sicherheit von Personen.
Durch die engagierten Beamten des Stadtpolizeikommandos Döbling konnte eruiert werden, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen Mietwagen handelt und derzeit von einem 19-jährigen afghanischen Staatsangehörigen gefahren werden soll. Durch das rasche, koordinierte und professionelle Zusammenwirken mehrerer eingesetzter Kräfte konnte der 19-Jährige im Bereich des Unteren Schreiberwegs angehalten werden. Der Mann wurde aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien wegen des Verdachts der mehrfachen Gefährdung der körperlichen Sicherheit und Widerstandes gegen die Staatsgewalt vorläufig festgenommen und in weiterer Folge in eine Justizanstalt gebracht.
Presseaussendung
vom 29.04.2026, 12:46 Uhr
Reaktionen bitte an die LPD Wien