Frau von Ehemann mit Messer lebensgefährlich verletzt – Festnahme

Vorfallszeit: 02.05.2026, 00:30 Uhr
Vorfallsort: 1220 Wien

Kurz nach Mitternacht kam es heute in einer Wohnung im 22. Bezirk zu einem Fall schwerer häuslicher Gewalt. Ein 46-jähriger Familienvater (Stbg.: Österreich) attackierte seine 44-jährige Ehefrau aus bisher ungeklärten Gründen mit einem Messer und fügte ihr dabei lebensgefährliche Stichwunden zu. Zwei der in der Wohnung anwesenden gemeinsamen Kinder versuchten den Angriff abzuwehren. Dabei erlitt die 26-jährige Tochter eine Schnittverletzung an der linken Hand und der 23-jährige Sohn eine Stichverletzung am linken Bein. Den beiden gelang es, den Vater zu überwältigen und bis zum Eintreffen der inzwischen verständigten Polizei festzuhalten. Der 46-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Taschenmesser mit einer 10cm langen Klinge, wurde sichergestellt. Die Beamten des Stadtpolizeikommandos Donaustadt leisteten den Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erste Hilfe. Durch die Berufsrettung Wien wurden die Opfer not-fallmedizinisch versorgt und in ein Spital gebracht. Die 44-Jährige befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Gegen den 46-Jährigen wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt überstellt. Zu Tathergang und -motiv machte der Mann bislang keine Angaben.

Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen.


WIR BIETEN HILFE:
Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahr-nehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind. Der Polizei-Notruf ist unter der
Nummer 133 jederzeit erreichbar. Die Kriminalprävention des Landeskriminalamts Wien bietet darüber hinaus persönliche Beratungen unter der Hotline 0800 216346 an.

Weitere Ansprechpartner:
WEISSER RING: 050 50 16
Frauenhelpline: 0800 222 555
Gewaltschutzzentrum: 0800 700 217
Opfer-Notruf: 0800 112 112
Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22


Presseaussendung
vom 02.05.2026, 13:05 Uhr

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