Festnahme nach schwerem Betrug

Vorfallszeit: 27.04.2026, 14:30 Uhr
Vorfallsort: Wien-Währing

Durch Beamte des Landeskriminalamtes Wien, Ermittlungsbereich Raub, laufen seit längerer Zeit Ermittlungen hinsichtlich des Verdachts des schweren Betruges durch falsche Polizisten. Gestern Nachmittag konnte aufgrund der akribischen Ermittlungsarbeit der Kriminalbeamten, in Zusammenarbeit mit Beamten der Einsatzgruppe zu Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS), ein 23-Jähriger (Stbg.: Österreich) vorläufig festgenommen werden. Der Mann steht im Verdacht, Beteiligter an mindestens drei Taten in den vergangenen zwei Monaten gewesen zu sein, bei denen meist ältere Personen durch Täuschung über Tatsachen dazu verleitet wurden Bargeldbestände, Schmuck oder Gold an die vermeintlichen Polizisten zu übergeben. Der Beschuldigte ist Mitglied einer kriminellen Organisation, von denen bereits mehrere Beteiligte verurteilte Haftstrafen verbüßen.
Der 23-Jährige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht. In seiner Einvernahme zeigte er sich teilweise geständig. Die derzeitige Schadenssumme beläuft sich auf einen sechsstelligen Eurobetrag.
Weitere Erhebungen und Ermittlungen sind im Gange.

Präventionstipps
Durch den Trickbetrug der "falschen Polizisten" werden immer wieder besonders ältere Menschen um ihr Vermögen gebracht. Dabei wird den Personen am Telefon vorgespielt, dass sie ein potentielles Opfer von Einbrechern sein und die Polizei ihre Wertgegenstände abholen komme, um sie sicher zu verwahren.

Die Polizei warnt eindringlich:

• Die Polizei verlangt keine Wertgegenstände zur Verwahrung.
• Beenden Sie verdächtige Telefonat und wählen Sie den Polizeinotruf 133.

Weitere Informationen und Präventionstipps erhalten Sie auch von der Kriminalprävention des Landeskriminalamtes Wien unter der Telefonnummer 0800-216-346 oder per Mail unter lpd-w-lka-ab-kriminalpraevention@poli-zei.gv.at


Presseaussendung
vom 28.04.2026, 12:37 Uhr

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Zwölf Paletten mit Schutzausrüstung wurden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus zur Eindämmung der hochansteckenden Seuche nach Griechenland geliefert.

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Zwölf Paletten mit Schutzausrüstung – insgesamt 60.000 Stück – wurden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus zur Eindämmung der hochansteckenden Seuche nach Griechenland geliefert.


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Treffen deutschsprachiger Innenminister

Im Rahmen des Treffens in Luxemburg gab es weitere Gespräche zu Asylverfahren und Rückkehrzentren in Staaten außerhalb Europas.

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Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .