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Die Bezirksinspektoren Richard S. (Bild) und Markus D. vom Stadtpolizeikommando Liesing wurden im Rahmen einer verkehrspolizeilichen Schwerpunktaktion in Wien-Liesing auf einen dringenden Funkspruch aufmerksam: In einer Wohnung war es zu einem medizinischen Notfall gekommen, eine Person musste reanimiert werden. Obwohl die Beamten keinen Defibrillator mitführten, zögerten sie keine Sekunde und meldeten sich sofort für den Einsatz.
Schnelles Handeln vor OrtDie Polizisten trafen als Erste an der Einsatzadresse ein und fanden einen Mann vor, der bereits mit der Laienreanimation seiner regungslosen Ehefrau begonnen hatte. Ohne Zeitverlust übernahmen die Beamten die Maßnahmen und setzten die Herzdruckmassage konsequent fort. Durch ihr rasches Einschreiten konnte die lebenswichtige Sauerstoffversorgung bis zum Eintreffen weiterer Einsatzkräfte aufrechterhalten werden.Kurz darauf traf die Berufsfeuerwehr Wien ein. Gemeinsam wurde die Frau in einen geeigneteren Raum gebracht, wo die Reanimationsmaßnahmen im Wechsel zwischen Polizei und Feuerwehr fortgeführt wurden. Wenige Minuten später erreichten Teams der Berufsrettung Wien die Wohnung und leiteten zusätzlich notfallmedizinische Schritte ein.Erfolgreiche ZusammenarbeitNach rund 20 Minuten kontinuierlicher Reanimation konnte durch den Notfallsanitäter Martin M. (Bild) und dem Notarzt wieder ein Puls festgestellt werden. Die Betroffene wurde anschließend mittels eines Tragetuchs schonend in den Rettungswagen verbracht und in das Universitätsklinikum AKH Wien transportiert. Dort wurde die intensivmedizinische Versorgung der Frau übernommen.Dank des raschen Handelns des Ersthelfers und des professionellen Zusammenspiels aller Einsatzkräfte, bis hin zur intensivmedizinischen Versorgung im AKH Wien, konnte das Leben der Frau gerettet werden. Sie wird in den nächsten Tagen das AKH verlassen können.
Artikel Nr: 457578 vom Montag, 23.Februar 2026, 14:08 Uhr.
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