Taschendiebe in Öffis: Prävention

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Sicherheitsmaßnahmen gegen Taschendiebstahl in Öffis. (Symbolbild)

Ob U-Bahn, Bus oder Straßenbahn, immer wo viele Menschen eng zusammenstehen, fühlen sich Taschendiebe wohl. Gedränge, Ablenkung und Hektik sind ihre besten Helfer. Doch mit ein paar einfachen Gewohnheiten können Sie Ihr Risiko, Opfer zu werden, deutlich senken.

Der Klassiker: jemand rempelt Sie an, während eine zweite Person zugreift. Besonders beliebt sind volle Fahrzeuge, Rolltreppen, Türen beim Ein- und Aussteigen oder Situationen, in denen Sie Ihr Handy oder Ticket suchen. Genau in diesen Momenten sind viele Menschen unaufmerksam.

Der wichtigste Tipp:

Tragen Sie Wertsachen möglichst nah am Körper. Rucksäcke gehören im Gedränge nach vorne. Handtaschen sollten Sie geschlossen und mit der Öffnung zum Körper tragen. Smartphones oder Geldbörsen haben in offenen Jackentaschen nichts verloren.

Auch Aufmerksamkeit ist ein Schutzfaktor. Wenn jemand ungewöhnlich nahe heranrückt oder plötzlich stark ablenkt, etwa durch Fragen, Betteln oder hektische Bewegungen, so lohnt es sich, kurz innezuhalten und die Taschen zu prüfen.

Praktisch sind zudem kleine Routinen: Reißverschlüsse immer schließen, Geld auf mehrere Taschen verteilen und beim Ein- und Aussteigen kurz über Tasche oder Rucksack greifen. So merken Sie sofort, wenn etwas nicht stimmt.

Ein weiterer Trick:

Nutzen Sie unauffällige Taschen für Wertsachen und vermeiden Sie es, Bargeld oder teure Geräte sichtbar zu zeigen. Taschendiebe suchen meist nach einfachen Zielen.

Fazit: Absolute Sicherheit gibt es nicht. Aber Aufmerksamkeit, kluge Gewohnheiten und ein bewusster Umgang mit Wertsachen machen Sie für Diebe deutlich unattraktiver, auch in vollen Öffis.


Artikel Nr: 459521
vom Donnerstag,  16.April 2026,  10:15 Uhr.

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