Spielerisch voneinander lernen: Polizei

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Bei den Stichwörtern „Polizei“ und „Polizist/Polizistin“ fallen vermutlich den wenigsten Kindern und Jugendlichen wirklich lustige Dinge ein. Vermutlich denken die meisten sofort an Blaulicht, Amtshandlungen oder bestenfalls an Verwarnungen bei Ordnungswidrigkeiten. Umgekehrt haben Polizistinnen und Polizisten mitunter Schwierigkeiten, jungen Zuhörerinnen und Zuhörern den Sinn und Zweck von Gesetzen und gesetzlichen Bestimmungen näherzubringen.

Umso wichtiger ist es, in einem lockeren Rahmen aufeinander zuzugehen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Genau dafür wurde "Polizei spielt mit" ins Leben gerufen. Das Konzept ist einfach: An mehreren Tischen spielen Kinder und Jugendliche, viele davon mit Migrationshintergrund, mit Polizistinnen und Polizisten Karten- und Brettspiele und unterhalten sich dabei über ihre Lebenswelt und über die Arbeit der Polizei. Die Spiele sowie die Räumlichkeiten werden vom Verein Paradice organisiert. Die jungen Spielenden sind Mitglieder verschiedener Vereine und Initiativen oder auch Schülerinnen und Schüler. So waren bislang beispielsweise Angehörige eines Lehrgangs der Berufsinformationsschulen (BFI), des Vereins Zeit!Raum sowie des Jugendzentrums von Q:Wir unter den Gästen. Bei den Polizistinnen und Polizisten in Uniform handelt es sich um Angehörige der Initiative Gemeinsam.Sicher. Veranstaltungsräume waren bislang der Gleisgarten in Meidling und das Hostel Jo&Joe in Fünfhaus.

Das Veranstaltungsformat wurde bereits zweimal erfolgreich durchgeführt und soll in den nächsten Jahren weitergeführt werden. Das Feedback auf beiden Seiten war durchwegs positiv und die Stimmung jedes Mal ausgelassen. So meinte einer der Jugendlichen am Ende des letzten Spielenachmittags: "Ich habe gar nicht gewusst, dass man mit der Polizei normal reden kann".


Artikel Nr: 460430
vom Montag,  11.Mai 2026,  08:00 Uhr.

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BMI - Heute

Pfingsten 2026: Unfallbilanz

Im Zuge der verstärkten Verkehrsüberwachung der Polizei wurden zu Pfingsten 64.828 Kraftfahrzeuglenkerinnen und -lenker wegen Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit beanstandet.

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Das Pfingstwochenende 2026 forderte vier Todesopfer. Zudem stiegen die Zahl der Verkehrsunfälle und der Verletzten sowie die Anzeigen gegen der Alkohol- und Drogenlenkerinnen und -lenker. Innenminister Gerhard Karner dankte der Polizei sowie den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern.


INTERNATIONALES & EU

Österreich und Kasachstan

Im Fokus des Zusammentreffens standen die Bekämpfung der illegalen Migration, der organisierten Kriminalität sowie das Vorgehen gegen Terrorismus und Extremismus.

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Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Innenminister Gerhard Karner wurden am 5. Mai 2026 zu bilateralen Gesprächen in Kasachstan empfangen.